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Standort-Check 2019

Kurzanalyse des Wirtschaftsstandortes Österreich anhand ausgewählter Indikatoren

Der Standort-Check gibt eine Übersicht über 17 makroökonomische Schlüsselindikatoren für Österreich und stellt einen Vergleich mit anderen Staaten der Europäischen Union (EU) her. Zugrunde gelegt werden Daten und Prognosen der Europäischen Kommission (EK). 

Ergebnisse

BIP-Wachstum 2019: Reduziertes Wachstum im Vergleich zu den Vorjahren

Im Jahr 2019 tritt Österreichs Wirtschaft in eine Abkühlung ein: Sie wächst mit 1,5 % wesentlich langsamer als noch im Jahr 2018 mit 2,7 %. Das Investitionswachstum hat sich nach dynamischer Entwicklung in den Jahren 2016 bis 2018 stark abgeschwächt.

Treiber des Wachstums bleibt die Inlandsnachfrage, obwohl auch diese zurückgegangen ist. Das Wachstum der Exporte ging etwas zurück und wird sich auf dem jetzigen Niveau bis 2020 stabilisieren. Der öffentliche Schuldenstand reduzierte sich weiterhin vor dem Hintergrund steigender Steuereinnahmen, die Schulden pro Kopf sind jedoch in Österreich auf dem sechsthöchsten Stand innerhalb der EU. Bessere Rahmenbedingungen für Unternehmen sind nötig, um dem nachlassenden Wachstum entgegen zu wirken, die Wirtschaft zu entlasten und die Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen langfristig zu gewährleisten.

Indikatoren

Die Indikatoren sind in die Bereiche Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitsmarkt und öffentliche Finanzen gruppiert und enthalten sowohl Quoten als auch Wachstumsraten.

Zusätzlich wird die Inflationsrate betrachtet. Wenngleich bei manchen Indikatoren eine differenziertere Betrachtung notwendig ist, lassen sich die Stärken und Schwächen Österreichs im Vergleich zu anderen EU-Ländern sowie gewisse Trends im Zeitverlauf erkennen. Ziel ist eine quantitative, übersichtliche Darstellung der öster­reichischen Position innerhalb der Europäischen Union.

Indikatoren im Überblick
© WKÖ


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