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Skipotenzialstudie zeigt: Wachsende Lust auf Skifahren in wichtigen Zielmärkten!

Befragung im Auftrag der Seilbahnen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zeigt erfreuliches Ergebnis für den Wintersport

Skifahren Piste Seilbahn
© Lukas Gojda | stock.adobe.com

Im Auftrag des Fachverbandes der Seilbahnen der Wirtschaftskammer Österreich, der Seilbahnen Schweiz und des Verbands Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte e.V. (VDS) befragte die MANOVA GmbH rund 3.000 Personen zur aktuellen Stimmungslage bei der Wintersportnachfrage. Das erfreuliche Ergebnis: Trotz eines Einbruchs während der Corona-Krise sind die Wintersportler:innen nicht verloren gegangen, im Gegenteil - sie kehren wieder vermehrt auf die Pisten zurück. „Besonders in unserem wichtigen Herkunftsmarkt Deutschland zeigt sich eine besonders positive Nachfragestimmung, die vor allem mit den Attributen für den Wintersport als 'gesund' und 'cool' begründet wird“, freut sich Franz Hörl, Obmann des WKÖ-Fachverbandes der Seilbahnen. 

Auch der Blick auf die Nicht-Skifahrer:innen stimmt positiv. Sieben Prozent von ihnen geben an, in der aktuellen Saison sicher mit dem Wintersport beginnen zu wollen. Zum Vergleich: Bei der letzten Umfrage 2016 waren es erst drei Prozent. Hinzukommt eine Steigerung der Imagewerte für den Wintersport, die zu großen Teilen in der Lust auf Bewegung in der Natur und dem gesundheitsfördernden Effekt begründet liegen. Insgesamt zeigt sich zu Beginn der Saison ein Stimmungsbild auf Vorkrisenniveau, wie ein Vergleich der Urlaubspläne für Wintersport im Vergleich mit früheren Jahren verdeutlicht. Der größte Nachfragehemmer ist und bleibt die Inflation und die damit verbundenen Auswirkungen auf das verfügbare Einkommen. „Dies äußert sich jedoch nicht automatisch in einer Absage an das Skifahren. Es verschiebt sich lediglich die Tendenz hin zu mehr Tagesausflügen und einer verkürzten Urlaubsdauer. Der überwiegende Großteil der Wintersportlerinnen und Wintersportler möchte jedoch auch in dieser Saison aktiv bleiben, dies jedoch unter vermehrter Nutzung von Sparmaßnahmen. So geben viele Befragte an, vor Ort weniger Geld ausgeben zu wollen“, so MANOVA-Geschäftsführer Klaus Grabler.  

Nachfrage stieg innerhalb von fünf Wintern um zehn Prozent 

In den letzten fünf Wintern vor Corona war Skifahren ein Erfolgsprodukt: Sowohl die Übernachtungen in Bergregionen des D-A-CH-Raumes als auch die Ersteintritte bei den Bergbahnen gingen kontinuierlich nach oben. Insgesamt stieg die Nachfrage vom Winter 2013/14 auf den Winter 2018/19 um ca. zehn Prozent. Die rund 14,6 Millionen alpinen Wintersportler:innen in den drei Märkten (über 14 Jahre, dazu kommen rund 1,5 Millionen Kinder unter 14 Jahren) durften dann, verursacht durch die Corona-Pandemie (vor allem im Winter 2020/21), nur sehr eingeschränkt auf die Pisten. Im vergangenen Winter 2021/22 wurde dann aber im D-A-CH-Raum insgesamt schon wieder knapp 85% der Nachfrage von davor erzielt, wobei die Schweiz sogar zulegen konnte und die Einschränkungen in Österreich das größte Minus verursachten. „Mit dem Wegfall der Schutzmaßnahmen kann die Branche nun wieder mit einem vollen Leistungsumfang ohne Einschränkungen punkten. Dies sollte auch in Österreich, das während der Pandemie restriktiver als die Nachbarländer agierte, zu einer Rückkehr jener Skifahrerinnen und Skifahrer führen, die während Corona den Pisten fernblieben“, fasst Grabler den positiven Ausblick auf den kommenden Winter zusammen. (PWK542/DFS)

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