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Herausforderungen bei der Qualifizierung

  • Österreich hat eines der teuersten Schulsysteme weltweit, liefert aber nur mittelmäßige Ergebnisse. 45 Prozent der Pflichtschulabsolventen können nicht oder zu wenig sinnerfassend lesen.

  • Während der Überhang an offenen Lehrstellen bei den Unternehmen ständig zunimmt - 2017 gab es im Jahresdurchschnitt insgesamt einen Überhang an 5.168 offenen Lehrstellen - bleibt die Zahl der Lehrlinge in überbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen konstant hoch bei über 9.000.

  • Die starke Nachfrage nach Fachkräften in hochqualifizierten MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) wird durch Digitalisierung und Automatisierung weiter steigern. Es gibt aber zu wenig Absolventen v.a. der Ingenieurswissenschaften und der Informatik.

Die Top-Forderungen der WKO

1. Verpflichtende Bildungsziele erstellen und Schulpflicht neu definieren

  • Sicherstellung des Erreichens einer Ausbildungsreife; Einführung zentraler, standardisierter und externer Überprüfungen der Kompetenzen durch eine unabhängige Bildungsagentur (Bildungsstandards) für alle Schularten gegen Ende der Pflichtschulzeit.
  • Deutliche Stärkung von Wirtschaftswissen, Unternehmertum und „MINT“-Fächern.
  • Eigenes Unterrichtsfach Berufsinformation und Bildungsberatung in der 7. und 8. Schulstufe in allen Schultypen.
  • Verstärkter Einsatz von Potentialanalysen bzw. Talentechecks für alle Jugendlichen zur Stärkenfindung.

2. Duale Ausbildung stärken

  • Steigerung der Attraktivität der Lehre durch Imageverbesserung
  • Erschließung neuer Zielgruppen wie Maturanten, Erwachsene, Schüler aus höheren Schulen (etwa AHS) Jugendliche mit Migrationshintergrund und Studienabbrechern.
  • übergreifende Strategie zur Berufsbildung: Abstimmung der Angebots- und Standortentwicklung für berufsbildende Schulen und Abstimmung der Curricula auf Basis von Bedarfserhebung und Evaluierung.


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