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Heimische Forst- und Holzwirtschaft legt scharfe Protestnote gegen flächendeckende LKW-Maut ein

FHP-Vetreter sind sich einig:  Bereits die Diskussion darüber schadet dem Wirtschaftsstandort.

Auf Bundesländer-Ebene wird die Einführung einer flächendeckenden LKW-Maut angedacht. Die heimische Forst- und Holzwirtschaft, koordiniert in der Kooperationsplattform Forst Holz Papier (FHP), legt gegen ein solches mögliches Belastungspaket eine scharfe Protestnote ein und begründet dies folgendermaßen:  

  • Die Forst- und Holzwirtschaft ist der zweitgrößte Wirtschaftsfaktor in Österreich. Mehr als 300.000 Menschen und 172.000 Familien beziehen ihr Einkommen aus der Ernte und Weiterverarbeitung von Holz. Eine LKW-Maut würde diesen Sektor besonders hart treffen und Arbeitsplätze gefährden.

  • Die Bereitstellung des ökologisch wertvollen und nachwachsenden Wert- und Werkstoffes Holz würde gegenüber Importware unnötig verteuert werden. Offensiven zur Stärkung dieser heimischen und nachhaltigen Ressource würden unterlaufen werden.

  • Die Forst- und Holzwirtschaft agiert maßgeblich auch im internationalen Umfeld. Durch die LKW-Maut verliert der Standort Österreich weiter an Attraktivität.

  • Forst- und Holzwirtschaft findet überwiegend im ländlichen Raum statt. Damit  trägt der Sektor auch maßgeblich zur Stärkung strukturschwacher Regionen bei. Eine LKW-Maut würde diese benachteiligten Gebiete zusätzlich schwächen. 

  • Ein Ausweichen auf andere Verkehrsträger wie z.B. die Bahn ist aufgrund der deutlichen Ausdünnung diesbezüglicher Infrastruktur faktisch nicht möglich.   

FHP-Vorsitzender Rudolf Rosenstatter: „Die Vertreter der gesamten Wertschöpfungskette Forst Holz Papier stehen hinter dieser Protestnote und fordern die Länder in ihrem eigenen Interesse dazu auf, von der Idee einer flächendeckenden LKW-Maut ein für alle Mal Abstand zu nehmen. Bereits die Diskussion darüber schadet dem Wirtschaftsstandort.“ 

v.l: Erich Wiesner (Fachverband Holzindustrie), Alfred Heinzel (Papierindustrie), Herbert Jöbstl (Sägeindustrie), Rudolf Rosenstatter (FHP-Vorsitzender, Felix Montecuccoli (Land&ForstBetriebe Österreich), Franz Titschenbacher (Forstausschuss Landwirtschaf
v.l: Erich Wiesner (FV Holzindustrie), Alfred Heinzel (Papierindustrie), Herbert Jöbstl (Sägeindustrie), Rudolf Rosenstatter (FHP), Felix Montecuccoli (Land&ForstBetriebe Österreich), Franz Titschenbacher (Landwirtschaftskammer) credit: Anna Schreiner

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