th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

FEEI: Bestbieterprinzip muss für alle Branchen verpflichtend sein

Bei komplexen nicht standardisierten Vergabeverfahren ist Bestbieterprinzip immer die bessere Wahl - Umdenken gefordert: Lebenszykluskosten als zentraler Bestandteil für öffentliche Vergaben

„Innovationen und lokale Wertschöpfung müssen bei öffentlichen Vergaben stärker berücksichtigt werden“, fordert Lothar Roitner, Geschäftsführer des Fachverbands der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) und spricht sich daher einmal mehr für die verstärkte Anwendung des Bestbieterprinzips bei öffentlichen Vergaben aus.

„Gerade bei komplexen Verfahren, wie sie in der Elektro- und Elektronikindustrie immer vorkommen, stellt das Bestbieterprinzip die bessere Wahl dar“, erläutert Roitner, „da nur dadurch ausreichend Rücksicht auf die Qualität, Nachhaltigkeit, lokale Wertschöpfung und im Endeffekt auch den Gesamtpreis genommen werden kann.“

Lebenszyklusbetrachtung muss an Bedeutung gewinnen

Bei öffentlichen Ausschreibungen sollen nicht nur die unmittelbaren Anschaffungskosten herangezogen werden, sondern vielmehr die gesamten Lebenszykluskosten. Denn nur die Kosten entlang der gesamten Nutzungsphase stellen die Kostenwahrheit sicher.
Roitner: „Der beste Preis kristallisiert sich erst heraus, wenn man die Kosten über den
Lebenszyklus betrachtet."

Den Vorteil einer Betrachtung der Lebenszykluskosten zeigen Modellrechnungen auf, wonach rund 85 Prozent von Gebäuden auf die  Nutzungskosten fallen und durch innovative Straßenbeleuchtung 75 Prozent der Energiekosten gespart werden können.

Lob für IÖB Servicestelle

„Die Einrichtung der IÖB Servicestelle in der Bundesbeschaffungsgesellschaft zeigt, dass es der öffentlichen Hand ein Anliegen ist, innovative Beschaffungen langfristig zu erhöhen“, so Roitner weiter und weist insbesondere auf den Ansatz der lösungsorientierten Beschaffung hin.

Über den FEEI

Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie vertritt in Österreich die Interessen von rund 300 Unternehmen mit über 60.000 Beschäftigten und einem Produktionswert von 13,4 Milliarden Euro (Stand 2015). Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern – dazu gehören u. a. die Fachhochschule Technikum Wien, UFH, die Plattform Industrie 4.0, Forum Mobilkommunikation (FMK), Umweltforum Starterbatterien (UFS), der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) und der Verband der Bahnindustrie – ist es das oberste Ziel des FEEI, die Position der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie im weltweit geführten Standortwettbewerb zu stärken. 

Das könnte Sie auch interessieren

  • Archiv 2016

Transporteure unterstützen Plattform für Lkw-Sicherheit

FV-Obmann Danninger: Bündelung der Zuständigkeiten ist wichtiger erster Schritt – Gesetzesanpassungen müssen der nächste sein mehr

  • Archiv 2016

WIFI-Trainerkongress 2016: Mit Neurobiologie zum Lernerfolg

Weiterbildungstreff für Trainer und Personalverantwortliche am 30. Mai in Wien - elf Praxis-Workshops zum Erweitern des eigenen Methoden-Repertoires. mehr

  • Archiv 2016

Massive Baustoffe sind Motor für Regionen Österreichs

Studie belegt zentrale Rolle der Massivbauhersteller für den heimischen Arbeitsmarkt und die regionale Wertschöpfung mehr