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Elektro- und Elektronikindustrie besucht „beste Fachhochschule Österreichs“

Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) lud Mitglieder zur Leistungsschau der größten rein technischen Fachhochschule in Österreich - Ederer: „Technische Nachwuchskräfte dringend gesucht“

Rund zwanzig namhafte Persönlichkeiten der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie haben kürzlich die FH Technikum Wien besucht. Die Firmenchefs der FEEI-Mitgliedsunternehmen, darunter Weltmarktführer in ihren Technologiesegmenten, zeigten sich vom Studien- und Forschungsangebot an der Wiener Bildungsinstitution beeindruckt. High-Tech-Infrastruktur ermöglicht Lehre und  Forschung in modernster Umgebung, zum Beispiel in den top ausgestatteten Labors für Automatisierungstechnik, für Smart-Home- und Ambient-Assistive-Anwendungen, Sports Engineering & Biomechanics oder im Pilotraum für Industrie 4.0.

Die Notwendigkeit von qualitativer Ausbildung im technischen Bereich ist seit Jahren gleichbleibend groß. „Ein Faktum ist, dass Unternehmen der Elektro- und Elektronikindustrie bereits heute ihren Bedarf an technischem Nachwuchs nur mehr schwer bzw. teilweise gar nicht mehr decken können“, weist FEEI-Präsidentin Brigitte Ederer hin. „Qualifizierte Mitarbeiter werden mehr denn je gesucht, gerade vor dem Hintergrund der Digitalisierung der Produktion, die als Hebel für weitere Wachstumseffekte wirken wird. Allein in Österreich rechnen Arbeitsmarktservice und Wifo mit 40.000 neuen Arbeitsplätzen im MINT-Bereich. Einrichtungen wie die FH Technikum Wien schließen hier eine wichtige Lücke.“

Von der größten, rein technischen zur besten FH in Österreich

Mit mehr als 9.000 Absolventen und 4.000 Studierenden ist die Fachhochschule Technikum Wien Österreichs größte rein technische FH. Das Studienangebot umfasst aktuell 13 Bachelor- und 17 Master-Studiengänge sowie vier Master-Lehrgänge, die in Vollzeit, berufsbegleitend oder als Fernstudium angeboten werden. 1994 als eine der ersten Fachhochschulen in Österreich gegründet, zählt sie heute zu den ersten Adressen, was eine praxisorientierte, hochwertige technische Ausbildung betrifft. Vom „Industriemagazin“ wurde sie unlängst zur „besten Fachhochschule Österreichs 2015“ gekürt.

Die FH Technikum Wien ist eine der wenigen Fachhochschulen, die ausschließlich von Vertretern aus Wirtschaft und Industrie getragen wird“, erläutert Lothar Roitner, Obmann der Fachhochschule und Geschäftsführer des FEEI. „Die enge Verbindung von Bildung, Forschung und Industrie ist einer der Schlüssel für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort.“

Studiengänge mit Alleinstellungsmerkmal

Seit mehr als 20 Jahren bildet die FH Technikum Wien dringend gesuchte Nachwuchskräfte aus. Mit einigen Studienangeboten genießen wir heute österreichweit, teils europaweit, Alleinstellung“, so Fritz Schmöllebeck, Rektor der FH Technikum Wien. „Der Besuch in unserem Haus ist eine einzigartige Gelegenheit, uns für die Unterstützung durch die Industrie in den letzten zwei Jahrzehnten zu bedanken.“

Im Herbst 2015 startete etwa der erste Vollzeit-Bachelor-Studiengang Smart Homes und Assistive Technologien in Österreich. Die künftigen Absolventen des Studiengangs werden in der Lage sein,
individualisierte Produktlösungen zu entwickeln, die Menschen mit besonderen Bedürfnissen mehr Autonomie im täglichen Leben ermöglichen.

Ebenso bietet die FH den einzigen Fachhochschul-Studiengang Maschinenbau in Wien an. Kurzstudien mit namhaften Wirtschaftspartnern an Bord sind ebenfalls ein Unikum in Österreich: In nur drei Semestern können Interessierte eine Ausbildung auf akademischen Niveau in App- und Web-Development und Social Media Management absolvieren. Zum Ausbildungs- und Weiterbildungsangebot zählen unter anderem Master-Lehrgänge in User Experience Management, Projekt- und Prozessmanagement oder Social Media Management.

Forschung an der FH: Unter den Top 5 Österreichs

Forschung hat auch an der FH Technikum Wien einen hohen Stellenwert erreicht. Auf die personelle
Besetzung von industrieerfahrenen und forschungsfähigen Mitarbeitern ist stets besonderes Augenmerk gerichtet worden. Gemessen an der jährlichen Umsatzentwicklung gehört sie zu den Top 5 der österreichischen Fachhochschulen. Auch Agenturen, Dienstleistungsunternehmen, öffentliche Auftraggeber und Unternehmen im technischen Bereich vergeben Auftragsforschung an die Fachhochschule.  Schwerpunktthemen sind dabei e-Health und Erneuerbare Energien, Embedded Systems und Tissue Engineering.

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