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Bad Ischler Dialog: „Den digitalen Wandel gestalten“

Infrastrukturminister Stöger: „Weiteren Breitbandausbau vorantreiben“ - Staatssekretär Mahrer: „Mehr Geschwindigkeit im politischen Tagesgeschäft“

"Big Data, die Verknüpfung von Daten in Echtzeit, braucht ein Rückgrat und Infrastruktur", sagte Infrastrukturminister Alois Stöger im Rahmen des Bad Ischler Dialogs der Sozialpartner: "Datenhighways sind genauso wichtig wie Straßen oder Schienen." Ziel sei daher der weitere Breitbandausbau: "Unser Ziel lautet: 100 Megabit pro Sekunde in allen Haushalten bis 2020." Das gelte auch für ländliche Regionen: "Nicht alle Menschen wohnen in einer Stadt. Wer Chancengleichheit ernst nimmt, muss auch den Menschen in ländlichen Regionen eine Chance geben", so Stöger.

Stöger: Mehr Investition in Bildung - Packen wir´s an!

Wir alle sollten uns vor den anstehenden Veränderungen nicht fürchten, "sondern uns fragen, wie wir diesen Wandel gestalten wollen." Zu verhindern sei er jedenfalls nicht: "Industrielle Revolutionen klopfen nicht an und fragen, dürfen wir eintreten?" Ein Beispiel seien Produzenten, deren Geschäft derzeit mit der Auslieferung des Produkts enden würde. Künftig könnten laufend Daten übertragen werden, man könnte Reparaturen besser planen oder Produkte verbessern. Stöger nannte als wichtigste Maßnahmen der Bundesregierung - neben dem Breitbandausbau, wofür 1 Milliarde reserviert sei - die Errichtung zusätzlicher Pilot-Fabriken im Rahmen von "Industrie 4.0", das Hereinholen der besten Köpfe nach Österreich und mehr Investitionen in die Bildung. Minister Stöger abschließend: "Wer sich fürchtet, hat schon verloren. Also packen wir’s an!"

Mahrer: Mehr Tempo in der Tagespolitik

"Wirtschaft und Gesellschaft verändern sich rasant durch die Digitalisierung. Der digitale Wandel berührt alle", betonte Staatssekretär Harald Mahrer. "In meiner Funktion habe ich im Laufe des letzten Jahres verschiedene internationale Spitzenforschungszentren besucht und bin beeindruckt, was da in den nächsten zwei, drei Jahren auf Schiene gebracht werden wird. Nationen wie China investieren massiv in Forschung und Entwicklung, werden von Kopisten zu Innovatoren. Währenddessen hält Europa mit der Geschwindigkeit, mit der dieser Prozess vorangetrieben wird, nicht mit", merkte er - auch in Hinsicht auf Bundes- und Landespolitik - durchaus selbstkritisch an. "Die Zeit, bestehende Pfade zu betreten, ist vorbei. Wir müssen über den Tellerrand schauen und unsere Schritte beschleunigen", plädierte Mahrer für mehr Umsetzungsorientierung und mehr Geschwindigkeit im politischen Tagesgeschäft. (TB)

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