th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Stöger/Klacska: Weiterentwicklung der LKW-Maut ab 2017

Verkehrsministerium und Wirtschaftskammer präsentieren historische Einigung auf ein transparentes, wirtschaftsverträgliches und ökologisches LKW-Mautsystem

Verkehrsminister Alois Stöger und Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), präsentierten heute die Einigung auf ein transparentes, wirtschaftsverträgliches und ökologisches LKW-Mautsystem. In einem Pressegespräch gaben Stöger und Klacska die Eckpunkte der neuen Maut bekannt, über die bereits seit Jahren verhandelt wurde: „Mit der Einrechnung der externen Kosten in die LKW-Maut verwirklichen wir eines der vorrangigen Ziele der österreichischen Verkehrspolitik. Heute ist uns ein historischer Schritt gelungen. Mit der Einbeziehung weiterer ökologischer Gesichtspunkte in die Maut leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Gestaltung des Verkehrs“, erklärt Stöger die neue Regelung ab dem 1.1. 2017. „Durch das neue Maut-Modell schaffen wir ein wirtschaftsverträgliches, transparentes System und erhöhen die Planungssicherheit für unsere Betriebe“, lobt auch Klacska die weiterentwickelte LKW-Maut. 

Das neue System wird fließend eingeführt. Im kommenden Jahr wird es zu keiner Anpassung der „Tarifspreizung“ kommen. Damit bleiben die Mautsätze, abgesehen von der Indexierung auch 2016 gleich. Ab 2017 kommt es dann, statt dem bisherigen Bonus-Malus System, entlang der EURO-Klassen, zur Umstellung auf einen Basistarif, auf den die externen Kosten aufgerechnet werden. „Damit stellen wir nicht nur sicher, dass die LKW-Maut in Zukunft ökologisch fair abgerechnet wird, sondern wir bieten den Transporteuren, genauso wie der ASFINAG, langjährige Planungssicherheit“, sagt Stöger. Bundessparten-Obmann Klacska betont: „Durch das neue System konnten wir für die Wirtschaft von 2016 bis 2020 Zusatzkosten von rund 150 Millionen Euro abwenden. Nun bauen wir darauf, dass die Politik auf diesem Weg bleibt und keine neuen Einnahmephantasien wie flächendeckende Maut aufbringt.“

Konstruktive Zusammenarbeit zwischen Verkehrsministerium und Wirtschaftskammer

"Die heutige Einigung ist der beste Beweis für die konstruktive Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft“, so Stöger zur beschlossenen Weiterentwicklung des Mautsystems. „Beide Verhandlungspartner sind einen Schritt auf den anderen zu gegangen. Ich danke der Wirtschaftskammer, insbesondere Präsident Christoph Leitl und Bundessparten-Obmann Alexander Klacska, für die Bereitschaft eine dauerhafte, ökologisch faire Lösung zu finden“, so Stöger. Auch Klacska lobt die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Verkehrsministerium und Wirtschaftskammer. „Mit der neuen LKW-Maut haben wir einen Kompromiss im Interesse aller Beteiligten erreicht, der ohne diese gute Gesprächsgrundlage nicht möglich gewesen wäre“.

Bundesminister Alois Stöger und Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr (Credit: BMVIT/Rastegar)
Bundesminister Alois Stöger und Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr (Credit: BMVIT/Rastegar)

Das könnte Sie auch interessieren

  • Archiv 2016

Wirtschaftskammer: Jetzt Beschäftigung effektiv anfeuern

Lohnnebenkostensenkung, regionale Kluft immer größer, daher überregional vermitteln mehr

  • Archiv 2016

WKÖ-Gleitsmann: Beim Pensionssystem bei den Fakten bleiben und nicht Selbständige schlechtreden

Selbständige gehen um 2,3 Jahre später in Pension als Arbeitnehmer mehr

  • Archiv 2016

Auslaufende Frist: EU-Chemikalienverordnung REACH erfordert Registrierung bis 2018

Ab 1. Juni 2018 dürfen nur noch registrierte Chemikalien am Markt sein – WKÖ hilft Unternehmen bei Umstellung - Workshop mehr