th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Erfolgreiche Sozialpartner-Verhandlungen in Alpbach

Rechtssicherheit bei Unterscheidung von Werk- und Dienstverträgen - Zweckwidmung der Wohnbauförderung, andernfalls Lohnnebenkostensenkung

ÖGB-Präsident Erich Foglar, AK-Präsident Rudi Kaske, WKÖ-Präsident Christoph Leitl und Landwirtschaftskammer-Präsident Hermann Schultes einigten sich auf eine gemeinsame Vorgangsweise für eine deutlichere Unterscheidung bei der Sozialversicherung von selbstständigen und unselbstständigen Beschäftigungsverhältnissen. Diese Regelung trägt zu Rechtssicherheit für alle Beteiligten bei und soll Konfliktfälle in Zukunft vermeiden.

Vereinbart wurde, dass sich die Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen (SVA), die Sozialversicherung der Bauern (SVB) und die Gebietskrankenkassen (GGK) künftig abstimmen. Bei Prüfungen der GGK ob ein Dienst- oder Werkvertrag vorliegt, werden SVA und SVB künftig beigezogen, was auch gesetzlich verankert werden soll.

Bildung ist der Schlüssel

Die Diskussionen bei den Alpbacher Wirtschaftsgesprächen haben gezeigt, dass Bildung und Qualifikation die entscheidenden Erfolgskriterien der digitalen Zukunft sind. Die Sozialpartnerpräsidenten fordern daher von der Bundesregierung ein rasches gemeinsames Vorgehen zur Umsetzung einer Bildungsreform und verweisen auf die von den Sozialpartnern erarbeiteten Maßnahmen („Bildungsfundamente“). Die Umsetzung der Sozialpartner-Vorschläge würde zu einer Qualitäts- und Effizienzsteigerung des Bildungssystems führen, welches die jungen Menschen auf die Anforderungen des Lebens optimal vorbereitet.

Pochen auf Zweckwidmung und Wohnbauoffensive

In Bezug auf die laufenden Finanzausgleichsverhandlungen zwischen Bund, Ländern und Gemeinden, beharren die Sozialpartner auf ihrer Forderung nach Wiedereinführung der Zweckwidmung der Wohnbauförderungsbeiträge. Derzeit werden lohnabhängige Abgaben in einer Höhe von je 0,5 Prozent von ArbeitnehmerInnen und Arbeitgebern eingehoben, ohne zu gewährleisten, dass diese Mittel auch tatsächlich in den Wohnbau fließen. Der anstehende Neubaubedarf und Sanierungserfordernisse machen eine Zweckwidmung aber dringend notwendig.

Sollte die Zweckwidmung nicht rasch wiedereingeführt werden, verlangen die Sozialpartner eine Senkung der Lohnnebenkosten durch die Streichung der Wohnbauförderungsbeiträge. Darüberhinaus wird von den Sozialpartnern die notwendige und rasche Umsetzung der bereits beschlossenen Wohnbauoffensive verlangt.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Archiv 2016

Türkei: Politische Verstimmung könnte Auswirkungen auf Wirtschaftsbeziehungen zeigen

Österreichische Unternehmen fordern beide Seiten auf, Schritte zur De-Eskalation zu setzen. mehr

  • Archiv 2016
  • Archiv 2016

WK: Österreichweite "Gründertage" von 8. bis 16. April 2016

Tipps und Infos rund um die Unternehmensgründung – Zehetner-Piewald: „Wer besser vorbereitet ist, startet besser in Selbständigkeit und wird auch besser am Markt bestehen“ mehr