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Schulbuchverleger starten Qualitätsoffensive

Eine Studie zeigt, dass Schulbücher im Fach Geografie undWirtschaftskunde zum Teil falsche Wirtschaftsdaten vermitteln.

Sachliche Expertise 

Die Analyse der Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung (GAW) aus Innsbruck brachte jene österreichischen Schulbuchverleger in Verlegenheit, die Bücher zu Geografie und Wirtschaftskunde publizieren. 57 Bücher wurden von der GAW untersucht, 233 Fehler gefunden.

Qualität neu denken 

In einer ersten Reaktion auf die von der Team Stronach Akademie beauftragten Studie zeigt sich Betroffenheit im Fachverband der Buch-und Medienwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich. „Wir werden die Fehler und damit auch die Fehlerquellen in gemeinsamer Arbeit mit den Autoren und im zuständigen Ministerium umgehend diskutieren“, versichert Markus Spielmann, der Sprecher der Schulbuchverleger. 

Die Folge davon werden zukunftsorientierte Qualitätsstandards sein, die man mit wissenschaftlicher Expertise unterfüttern wird. „Jeder Fehler darf einmal passieren“, so Spielmann, selbst international tätiger Verleger, „aber eben nur einmal“. Deswegen neue Qualitätsstandards zur Besserung des Ist-Zustandes. Umgehend wurde den wenigen betroffenen Verlagen die GAW-Studie übermittelt. (JR)

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