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Polizei, Nationalbank und Wirtschaftskammer kämpfen gemeinsam gegen den Neffentrick

Neues Video zur Information über diese besonders dreiste Art des Trickbetruges präsentiert - Bankensprecher Rudorfer: „Sicherheit für die Bankkundinnen und –kunden hat für die Banken oberste Priorität“

Der „Neffentrick“ ist eine besonders dreiste Art des Trickbetruges, bei dem Kriminelle Kontakt mit vorwiegend älteren, alleinstehenden Menschen aufnehmen, sich als Verwandte - eben Neffen, Nichten oder Enkel – ausgeben und Geld wollen.

Weil Information und Aufklärung über die Vorgangsweisen der Trickbetrüger ein wirksames Mittel im Kampf gegen den „Enkeltrick“ darstellen, hat das Bundeskriminalamt (BK) gemeinsam mit der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) ein Informationsvideo für Bank-Filialmitarbeiter/-innen produziert: http://wko.tv/play.aspx?c=5457 

In dem Video werden die Bankangestellten dazu aufgefordert, auf ihr Gefühl zu hören und mit älteren Kunden, die große Summen Bargeld abheben möchten, ein Gespräch abseits des Schalters zu führen. Sollten Zweifel über die Echtheit der Verwandten, für die das Geld bestimmt ist, aufkommen, kann mit Zustimmung der Bankkunden die Polizei verständigt werden. 

Die Verbreitung des Präventionsvideos bei den Banken und mehr als 20.000 Bankmitarbeiter/-inne/-n in ganz Österreich übernimmt die Bundessparte Bank und Versicherung der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Die Kassenangestellten werden bundesweit von der Bundessparte durch einen Informationsbrief und den Film informiert und sensibilisiert. So soll es im besten Fall gar nicht zur Abhebung des Geldes durch das Opfer kommen bzw. die Polizei verständigt werden.

Sicherheit für die Kundinnen und Kunden hat für die Banken höchste Priorität

„Sicherheit für die Kundinnen und Kunden hat für die Banken höchste Priorität. Schon deshalb unterstützen wir gerne diese Aktion des Innenministeriums“, betonte Franz Rudorfer, Geschäftsführer der Bundessparte Bank und Versicherung in der Wirtschaftskammer Österreich.

Aufmerksame Bankmitarbeiterinnen und –mitarbeiter können helfen, Schlimmes zu verhindern: So bewahrte etwa jüngst ein aufmerksamer Mitarbeiter einer Bank im Burgenland eine 84-Jährige vor einem großen finanziellen Verlust – sie wollte mehrere zehntausend Euro für einen vermeintlichen Nefen beheben – und verständigte die Polizei.

„Der kurzweilige und emotionale Film soll bei den Bankangestellten Bewusstsein gegenüber dieser Betrugsform schaffen. Die Angestellten sind so gesehen die letzte Bastion, ehe die Opfer ihr oft lebenslang Erspartes an Betrüger verlieren“, hielt Innenministerin Johanna Mikl-Leitner bei der Präsentation des Films heute, Donnerstag, in der Oesterreichischen Nationalbank fest.

„Die OeNB steht für Stabilität und Sicherheit im Geldwesen. Deshalb unterstützen wir diese Initiative der Exekutive“, unterstrich Kurt Pribil, Mitglied des Direktoriums der OeNB, anlässlich der Filmpräsentation. 

Die Menschen am Bankschalter seien "wichtige Verbündete" im Kampf gegen Trickbetrüger, so Innenministerin Mikl-Leitner. „Ich danke der OeNB und der WKÖ herzlich für die Zusammenarbeit. Auch bei allen Bank- und Geldinstitutsangestellten möchte ich mich schon im Voraus für die Mithilfe bedanken. Nur gemeinsam können wir es schaffen, diesen Betrugsbanden das Handwerk zu legen.“ (JR)

von links: Kurt Pribil (OeNB), Innenministerin Johanna Mikl-Leitner und Franz Rudorfer, Geschäftsführer der WKÖ-Bundessparte Bank und Versicherung (Foto: BMI/Tuma)
von links: Kurt Pribil (OeNB), Innenministerin Johanna Mikl-Leitner und Franz Rudorfer, Geschäftsführer der WKÖ-Bundessparte Bank und Versicherung (Foto: BMI/Tuma)

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