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"Zukunft.Frauen": Mitterlehner zeichnet Absolventinnen des neunten Durchgangs aus

Frauenförderungsprogramm des Wirtschaftsministeriums, der Wirtschaftskammer Österreich und der Industriellenvereinigung - Diplomverleihung an Absolventinnen

Im Rahmen eines Festakts im Wirtschaftsministerium hat Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner am Montagabend die Absolventinnen des neunten Durchgangs des Führungskräfte-Programms "Zukunft.Frauen" ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW), der Wirtschaftskammer Österreich und der Industriellenvereinigung. "Unser Ziel ist es, den Frauenanteil in Führungs- und Entscheidungspositionen von Unternehmen zu erhöhen. Davon profitieren Wirtschaft und Gesellschaft", sagt Mitterlehner. Die notwendige Kulturveränderung könne nicht nur herbeigeredet werden, sondern müsse mit aktiven Schritten unterstützt werden. "Daher setzt unser Programm direkt bei qualifizierten Frauen an und unterstützt sie beim weiteren Weg an die Spitze", so Mitterlehner, der allen Absolventinnen herzlich gratuliert. 

Hochhauser: Frauen sind im Vormarsch - auf allen Ebenen

„Es ist eine Tatsache, dass Frauen in der Wirtschaft - und zwar auf allen Ebenen - im Vormarsch sind. Und dies zum ökonomischen Vorteil der Betriebe. Wir setzen mit 'Zukunft.Frauen' auf konkrete und praxisnahe Unterstützung der Frauen“, unterstreicht WKÖ-Generalsekretärin Anna Maria Hochhauser. „Dass das Programm, mit dem wir qualifizierte Frauen auf ihrem Weg in die Führungsetage unterstützen und sie gezielt auf Aufsichtsrats- und Managementpositionen vorbereiten, bereits zum neunten Mal erfolgreich gelaufen ist, zeigt uns, dass wir damit am richtigen Weg sind“, betont Hochhauser. Flankierend müsse aber auch alles dafür getan werden, um Frauen auf ihrem gesamten Karriereweg bestmöglich zu unterstützen. "Dazu zählt vor allem auch der weitere Ausbau von qualitativ hochwertigen Kinderbetreuungsmöglichkeiten, um Beruf und Familie besser vereinbaren zu können", so die WKÖ-Generalsekretärin. 

Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung ergänzt: "Gerade für Unternehmen der Industrie, in denen der Frauenanteil in Führungspositionen bisher noch recht niedrig sind, sind Frauen ein äußerst wichtiges Potenzial der Zukunft. Es gilt daher, Frauen für technische und naturwissenschaftliche Schlüsselpositionen zu gewinnen und auf ihrem Weg in Aufsichtsrats-und Vorstandspositionen zu stärken und zu fördern. Wir sind davon überzeugt, dass eine stärkere Repräsentanz von Frauen in Führungsetagen nicht nur aus gesellschaftspolitischen sondern auch aus ökonomischen Gründen wichtig ist und möchten dieses Ziel durch Eigeninitiative der Unternehmen und intensive Bewusstseinsarbeit erreichen.“ 

Reges Interesse an "Zukunft.Frauen" und Aufsichtsrätinnen-Datenbank 

"Zukunft.Frauen" findet immer mehr Zuspruch, das zeigt nicht nur die starke Nachfrage, sondern auch die Tatsache, dass der zehnte Durchgang vor kurzem begonnen hat und im Herbst bereits der elfte Durchgang startet. Das Programm wird durch eine öffentlich zugängliche Aufsichtsrätinnen-Datenbank ergänzt, in der rund  440 Frauen registriert sind. Die Suche nach Kandidatinnen für Aufsichtsratsfunktionen wird somit wesentlich erleichtert. 

Das große Interesse am Führungskräfteprogramm "Zukunft.Frauen" zeigt nicht nur, dass enormes Potenzial vorhanden ist, sondern auch die Motivation und die Begeisterung von Frauen Spitzenjobs anzustreben. "Wir sind stolz darauf, dass nun schon der neunte Durchgang unseres Programmes abgeschlossen werden konnte und damit genau 200 Absolventinnen dieses Programm durchlaufen haben, die teilweise bereits Aufsichtsratsmandate angenommen oder einen anderwärtigen Karrieresprung vollzogen haben. Den Absolventinnen des neunten Durchgangs von Zukunft.Frauen möchte ich für ihr Engagement danken und vor allem mit neuem Rüstzeug das Allerbeste für ihren weiteren beruflichen Weg wünschen", so Neumayer.

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