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Olympia: Österreich-Haus Treffpunkt für internationale Wirtschaftsvertreter

David Bachmann: Bei Olympia können wir den Wirtschaftsstandort Österreich im 200 Millionen-Einwohnerland Brasilien und darüber hinaus der ganzen Welt präsentieren

Zwei Monate vor der Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro/Brasilien sind die ersten fünf Schiffs-Container mit rund 50 Tonnen Material für das Österreich-Haus bereits unterwegs und werden nächste Woche in Rio ankommen. Die Aufbauarbeiten vor Ort beginnen Anfang Juli und die offizielle Eröffnung des Hauses findet am 4. August statt. Heute wurden die Pläne und Events im und um das Österreich-Haus gemeinsam vom Österreichischen Olympischen Comité (ÖOC), der Österreich Werbung (ÖW) und der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA  der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) öffentlich vorgestellt. „Wir haben für das Haus am Gelände des brasilianischen Fußball-Traditionsklubs FR Botafogo einen idealen Standort in Rio gefunden. Olympia-Touristen müssen auf ihrem Weg zur Christus-Statue und zum Zuckerhut direkt am Österreich-Haus vorbei“, betonte ÖOC-Präsident Stoss und er ist zuversichtlich, „den Besucherrekord von London – da waren es mehr als 45.000 – noch weiter steigern zu können.“

David Bachmann, Leiter Marketing der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA der WKÖ, schätzt das Österreich-Haus als Networking-Zentrale: „Bei Olympischen Spielen haben wir die Chance, den Wirtschaftsstandort Österreich und die österreichische Wirtschaft im 200 Millionen-Einwohnerland Brasilien und darüber hinaus in der ganzen Welt zu positionieren.“ Südamerika mache zwar immer wieder wirtschaftliche Schwankungen durch, zurzeit seien die Einstiegskosten für neue Exporteure und Investoren aber niedrig. „Langfristig gibt es für unsere Unternehmen in Südamerika noch viel zu holen, vor allem bei der Modernisierung der Industrie und der Infrastruktur und im Energiesektor. Österreich gilt in Brasilien auch als die Drehscheibe für die Internationalisierung seiner Wirtschaft nach Ost- und zunehmend auch Westeuropa, Asien und Afrika“, so Bachmann. Die WKÖ organisiert rund um Olympia auch eine Wirtschafts-Mission für österreichische Unternehmern und bringt sie vor Ort mit potenziellen Geschäftspartnern sowie Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft zusammen.

Traditioneller Treffpunkt Österreich-Haus

Das Österreich-Haus fungiert während Olympischer Spiele traditionell als Treffpunkt für österreichische Athleten, Betreuer, Journalisten und Vertreter aus Wirtschaft, Tourismus und Politik. 1984 wurde das erste Österreich-Haus in Sarajevo (Olympische Winterspiele) eröffnet. Neu ist seit London 2012 (Olympische Sommerspiele), dass das Haus auch für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. In London kamen 45.000 Besucher, in Sotschi (Olympische Winterspiele 2014) waren es – Minusgraden zum Trotz – beachtliche 30.000. „Die Olympischen Spiele sind eine ausgezeichnete Auslage, um Österreich vor einem weltweiten Publikum zu präsentieren. Dabei geht es nicht nur um Brasilien, vielmehr ist das Österreich-Haus ein internationaler Treffpunkt – unser Ziel ist es, möglichst viele Meinungsbildner und Entscheidungsträger aus der ganzen Welt im Österreich- Haus begrüßen zu können“, erklärte ÖW-Geschäftsführerin Stolba.

Im Österreich-Haus wird das oberösterreichische Familienunternehmen backaldrin eine Backstube mit vier Meisterbäckern einrichten und täglich bis zu 5.000 Stück Brot, Kornspitz und Gebäck zu produzieren. Den Athleten und Trainern wird der Kornspitz – Made in Austria – auf Wunsch auch frei Haus ins olympische Dorf geliefert. Caterer Ernst Seidl reist mit einem 26-köpfigen Team – von Hospitz- Haubenkoch Matthias Seidel bis hin zu Barman-of-the-Year Kenny Klein – an. Serviert werden österreichische Spezialitäten wie Tafelspitz, Schnitzel oder Kaiserschmarrn sowie eine exklusive Auswahl von kalorienbewussten Gerichten.

von links: David Bachmann (WKÖ), Petra Stolba (Österreich Werbung), Karl Stoss (ÖOC), Wolfgang Mayer (backaldrin) und Peter Mennel (ÖOC)
von links: David Bachmann (WKÖ), Petra Stolba (Österreich Werbung), Karl Stoss (ÖOC), Wolfgang Mayer (backaldrin) und Peter Mennel (ÖOC) (Foto: Be Peppa)

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