th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Verteidigungsminister Klug und WKO-Präsident Leitl unterzeichneten Kooperations-Vereinbarung

Am 30. November haben Verteidigungsminister Gerald Klug und Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl eine Kooperations-Vereinbarung unterzeichnet, die zu einem besseren Verständnis zwischen dem Bundesheer und Wirtschaftstreibenden im Bereich der Miliz beitragen soll. Ziel ist, die Kommunikation und den Informationsaustausch zwischen allen Beteiligten zu verstärken, um die Vereinbarkeit von Miliz-Karriere und Berufsleben zu verbessern. Durch die Vereinbarung sollen die Aufgaben des Bundesheeres und der Miliz im Interesse von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft vermittelt, zivile und militärische Ausbildungen gegenseitig angerechnet und Anreize für Unternehmen geschaffen werden, Milizsoldatinnen und Milizsoldaten zu beschäftigen. 

„Die Miliz ist ein wesentlicher Bestandteil des Österreichischen Bundesheeres. Wir investieren Geld in moderne Ausrüstung und wir stocken personell massiv auf. Milizsoldatinnen und Milizsoldaten vereinen ihre Fähigkeiten und Erfahrungen aus Militär und Wirtschaft. Das macht sie zu unverzichtbaren Mitarbeitern in beiden Bereichen“, sagte Verteidigungsminister Klug nach der Kooperationsunterzeichnung. Wirtschaftskammer-Präsident Leitl wies darauf hin, dass die Miliz ein Garant für die Verankerung des Bundesheers in der Bevölkerung ist. „Unsere gemeinsame Initiative soll zum Erfolg dieses Systems beitragen und ich sehe - als Vertreter der Wirtschaft - großes Synergiepotential zwischen dem Bundesheer, dem Milizsystem und der österreichischen Wirtschaft“, so Leitl. 

Partnerschaft zwischen Heer und Unternehmen zum Schutz kritischer Infrastruktur

Der Milizbeauftragte des Bundesheeres, Brigadier Erwin Hameseder dazu: „Es freut mich, dass es bereits gut funktionierende Partnerschaften zwischen dem Bundesheer und diversen Wirtschaftsunternehmen gibt. Diese Partnerschaften müssen im Hinblick auf die Hauptaufgabe der Miliz, nämlich dem Schutz kritischer Infrastruktur, belebt und weiter ausgebaut werden.“ Er betonte weiters, dass Österreich für die Wirtschaft ein interessanter Standort sei, weil es über eine sichere Infrastruktur und damit über eine sichere Arbeitsumgebung für Betriebe verfüge. Der Schutz kritischer Infrastruktur habe deshalb eine große Bedeutung und sei eine gemeinsame Aufgabe für eine funktionierende Landesverteidigung.

Mit dem Strukturpaket 2018 wird die Miliz personell gestärkt, um den neuen Bedrohungslagen gerecht zu werden. Bis 2018 sollen etwa zusätzliche 5.000 Soldatinnen und Soldaten beordert werden. Dazu stellt das Bundesheer 12 zusätzliche Jägerkompanien auf und erhöht den Milizanteil in bestehenden Verbänden. Milizsoldaten sind Männer und Frauen, die ihren Grundwehr- oder Ausbildungsdienst geleistet haben und in der Einsatzorganisation des Bundesheeres weiterhin eine Aufgabe neben ihrem Beruf wahrnehmen. Sie werden bei Übungen oder Einsätzen im In- sowie im Ausland militärisch tätig. Zum Teil stellen Milizsoldaten sogar den Großteil des Personals bei Auslandseinsätzen. Im Inland übernehmen sie etwa Einsatzaufgaben bei Hilfseinsätzen. Die österreichische Miliz setzt sich derzeit aus 25.000 Angehörigen zusammen.

Bundesminister Gerald Klug, Milizbeauftragter Erwin Hameseder und WKÖ-Präsident Christoph Leitl (Foto: Bundesheer/Pusch)
Bundesminister Gerald Klug, Milizbeauftragter Erwin Hameseder und WKÖ-Präsident Christoph Leitl (Foto: Bundesheer/Pusch)

Das könnte Sie auch interessieren

  • Archiv 2016

Scheichelbauer-Schuster: Reform auf Kosten der Qualitätsbetriebe gerade noch verhindert

Sieger sind die Qualifikation und die Ausbildungschancen für die Jugend mehr

  • Archiv 2016

WKO-FV Schienenbahnen: Wettbewerbsfähigkeit der Schiene stärken - Überregulierung im Bahnsektor eindämmen

FV-Obmann Scheiber: Nur mit vorausschauender Verkehrspolitik und  fairen unternehmerischen Rahmenbedingungen ist Position als Bahnland Nr.1 in EU zu halten mehr

  • Archiv 2016

Arbeitsmarkt - WKÖ-Gleitsmann: „Investitions- und beschäftigungsfreundliche Maßnahmen notwendiger denn je“

Wirtschaftskammer: „Keine Entwarnung am Arbeitsmarkt“ – Jugendarbeitslosigkeit: Österreich rutscht im EU-Vergleich hinter Deutschland und Dänemark auf den dritten Platz ab mehr