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IT-KV - Arbeitgeber-Verhandlungsleiter: „Fertiges Ergebnis liegt unterschriftsreif auf dem Tisch“

Zandonella: „Betriebe und Beschäftigte sind Leidtragende des neuen Zickzackkurses der GPA-djp“ – Verwunderung über Behauptungen von bei den Verhandlungen nicht Anwesenden

„Die derzeitige Vorgehensweise der GPA-djp lässt jede Hoffnung auf eine absehbare Einigung schwinden“, so Arbeitgeber-Verhandlungsleiter Martin Zandonella „Zuerst wird ein mit den Betriebsräten verhandelter und unterschriftsreifer Kompromiss von der Gewerkschaft abgelehnt, dann werden die Arbeitgebervertreter von den Betriebsräten verabschiedet, am nächsten Tag heißt es seitens der Gewerkschaft, die Arbeitgeber hätten die Verhandlungen abgebrochen“, kann sich Verhandlungsleiter Martin Zandonella von der Arbeitgeberseite nur mehr wundern. „Weder stv. GPA-djp Bundesgeschäftsführer Alois Bachmeier noch GPA-Jugendvorsitzender Christian Hofmann haben jemals an den Verhandlungen teilgenommen – umso mehr verwundern uns die Behauptungen dieser beiden GPA Vertreter, die offensichtlich in Unkenntnis der Verhandlungsinhalte getätigt werden“ ist Zandonella mit Blick auf das Verhandlungsergebnis irritiert und erkennt weiter: „Hier verstärkt sich der heuer gewonnene Eindruck, dass die GPA-djp bewusst eine Eskalation in Kauf genommen haben und die abgestellten Betriebsräte lediglich als Marionetten der GPA-Leitung ohne Verhandlungsmandat agiert haben.“ 

Zandonella: Sind bereit, Ball liegt nun auf Gewerkschaftsseite

Die Arbeitgeberseite betont, jederzeit zu einem fairen Abschluss auf Augenhöhe bereit zu sein. „Ein fertiger Kompromiss liegt am Tisch, die GPA-djp kann diesen Konflikt jederzeit beenden und ihre Verhandler mit einem Abschlussmandat ausstatten.“ sieht Zandonella den Ball auf Gewerkschaftsseite. 

„Diese Eskalation dient nur der Gewerkschaft selbst, indem auf dem Rücken der IT-Branche das öffentliche Profil der Gewerkschaft gestärkt wird“ vermutet Zandonella tiefere Hintergründe zur dem überraschenden Scheitern der Verhandlungen.

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