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Glücksbringer haben auch zum Jahreswechsel 2016/2017 wieder Saison

Neuer Trend zu personalisierten Glücksbringern aus Holz

Wenige Tage vor Silvester schießen sie wieder wie die sprichwörtlichen Schwammerln aus dem Boden: die Silvesterstandln mit ihrem vielfältigen Angebot an Glücksbringern. Rund die Hälfte aller Österreicher wird sich bis zur Jahreswende mit den beliebten Figuren eindecken, um sie in der Silvesternacht an Verwandte, Freunde und Bekannte zu verschenken. Diese kleinen Aufmerksamkeiten sind eine Besonderheit des österreichischen Brauchtums und in anderen Ländern eher unbekannt. 

Die Bandbreite variiert wie in den vergangenen Jahren von Bewährtem wie vierblättrigen Kleeblättern, Marienkäfern, Rauchfangkehrern, Hufeisen, Glückspilzen oder Schweinchen bis hin zu Ausgefallenem wie Elefanten, Fischen, Pinguinen oder Delfinen. 

Besonders beliebt sind vor allem kleine Plastik-Glücksbringer oder Talismänner für das Geldbörsel. Nach wie vor gern gekauft werden aber auch Sparschweine, Plüschtiere oder Keramik-Figuren. „Ein neuer Trend sind Glücksbringer aus Holz, die durch Gravur personalisiert werden“, weiß Gerhard Lackstätter, Obmann des Bundesgremiums des Markt-, Straßen- und Wanderhandels in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Glastiere mit LED-Beleuchtung oder blinkende Sterne, Hufeisen, Herzen, die für einige Jahre besonders beliebt waren, sieht man hingegen seltener.  

Bleigießen - ein österreichischer Klassiker

Ein Klassiker darf auch zu diesem Jahreswechsel bei vielen Österreichern nicht fehlen: Kleine Glücksbringer in Form von Kleeblättern, Pilzen oder Hufeisen aus Blei- oder Zinn, die über einer Flamme geschmolzen und in Wasser gegossen werden. Die meisten der in Österreich verwendeten Silvestergussartikel kommen aus dem Traditionsunternehmen Erwin Perzy aus Wien-Hernals, welches auch Erfinder der Schneekugel ist. 

„Wir schätzen, dass heuer wieder rund 10 Millionen Glücksbringer die Menschen zu Silvester erfreuen werden“, meint Gerhard Lackstätter. Ob allerdings auch nächstes Jahr die gleiche Anzahl der Silvesterstände mit ihrem großen Angebot noch für nahezu uneingeschränktes Kaufvergnügen sorgen wird, lässt der Obmann des österreichischen Markthandels offen. Angesichts der Belastungen, welche die neue Registrierkassenpflicht für den Markthandel bringt, überlegen viele Marktfahrer, ob sie einen Silvesterstand weiterhin noch betriebswirtschaftlich rentabel betreiben können. (PWK995/JR)

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