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Bauen mit Holz ist aktiver Klimaschutz

Gebäude aus Holz liefern wichtigen Beitrag

Der Holzbau trägt über 50 % zur Klimaentlastung bei. Damit ist die Verwendung von Holz als Baumaterial ein Gebot der Stunde, wie aus den Beschlüssen der Klimaschutzkonferenz in Paris abzulesen ist. Häuser aus Holz sind nicht nur gewaltige, aus dem Wald verlagerte Kohlenstoffspeicher. Sie tragen zusätzlich dazu bei, dass an anderer Stelle weniger CO2 entsteht, d.h. sie substituieren andere Baustoffe. Das Baumaterial Holz muss zudem nicht aufwändig entsorgt werden, sondern ist am Ende seines Lebens energetisch verwertbar, was somit fossile Brennstoffe ersetzt. Fazit: Gebäude aus Holz sind Baumaßnahmen mit Gewinn für den Klimaschutz.  

Die Photosynthese bewirkt, dass in einem Kubikmeter Holz Kohlenstoff aus einer Tonne CO2 gebunden wird. Dieses CO2 bleibt der Atmosphäre solange erspart, bis Holz verrottet oder verbrannt wird. Erst dann trifft sich der Kohlenstoff wieder mit dem Sauerstoff und es entsteht CO2. Und: Jeder genutzte Stamm aus dem Wald schafft Platz für neue Bäume. Während der verarbeitete Stamm CO2 gefangen hält, wächst im Wald neues Holz nach, welches wiederum CO2 speichert. Holz als Werk- und Baustoff wirkt also doppelt auf die CO2-Bilanz. 

Holzbauten = zweiter Wald 

Pro Kilogramm eingesetztem Holz können 1,76 Kilogramm CO2 eingespart werden. Das ist das Resultat diverser Lebenszyklusanalysen. Hier werden die Treibhausgasemissionen eines Gebäudes von Errichtung über Instandhaltung bis zu Rückbau und Entsorgung betrachtet.

Österreich hat genug Wald und Holzvorrat, um alle Hochbauten eines Jahres in Holz zu errichten. Neben dem Klimaschutz bringt das noch weitere Vorteile: heimische Wertschöpfung und Beschäftigung, Wohnqualität und ästhetische Vielfalt. Es spricht alles dafür, einen zweiten Wald aus Häusern zu pflanzen und in den Himmel wachsen zu lassen. (PWK993/us)

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