th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Horvath: Busbranche verschafft sich erfolgreich Gehör bei Pariser Politik

Europäische Busverbände wehren sich gegen drastische Erhöhung der Parkgebühren und Dieselfahrzeugverbot in Paris

„Paris hat den Dialog mit der Busbranche über Dieselverbote und Parkgebühren wieder aufgenommen, nachdem europäische Busverbände am 20.12.2016 in der Stadt demonstriert haben“, bestätigt Martin Horvath, Sprecher der österreichischen Busunternehmer in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Mit mehr als 300 Bussen hat die Branche ein deutliches Zeichen gegen die ab dem Jahr 2020 geplanten Maßnahmen gesetzt. 

Bei einem Gespräch im Anschluss an die Demonstration versicherte Jean-Francois Martins, für Tourismus zuständiger Stellvertreter der Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo, in den kommenden sechs Monaten mit der Busbranche Gespräche aufzunehmen, bevor Fahrzeuge der Klassen EURO-V und EURO-VI aus Paris ausgeschlossen werden. Er hat in Aussicht gestellt, dass er bei dem C40-Gipfel – dieser Gipfel umfasst eine Gruppe von mehr als 80 Städten, die den Klimawandel stoppen wollen – Möglichkeiten eines Wechsels zu alternativen Antrieben diskutieren und über die Bedenken der Busunternehmer informieren möchte. 

„Die Gesprächsbereitschaft der Politik ist ein Schritt in die richtige Richtung“, hält Horvath fest. Es sei eine Tatsache, dass der Bus nicht nur Platz auf den Straßen schaffe, sondern auch für ein besseres Stadtklima sorge: Seit den 90-er Jahren haben die Busse den Ausstoß von Partikelmasse um 97 Prozent gesenkt. „Busfahren ist nicht nur eine komfortable, sondern auch eine sichere und saubere Sache. Es gibt kein klimafreundlicheres und sparsameres Verkehrsmittel", betont Horvath. Vor dem Hintergrund dieser Fakten habe die Situation in Paris nicht nur lokale Tragweite, sondern Relevanz für die gesamte europäische Branche. 

Zur österreichischen Bus-Branche

Die mehr als 1.300 österreichischen Busunternehmer (www.berufsgruppe-bus.at) betreiben eine Flotte von rund 9.000 Bussen. Mit diesen werden im Reiseverkehr jährlich über eine Million Gäste befördert sowie im öffentlichen Personennah- und Regionalverkehr auf der Straße mehr als die Hälfte aller 1,1 Milliarden Beförderungsfälle garantiert. Die Unternehmen investieren jährlich rund 225 Millionen Euro in ihren Fuhrpark. Der Bus ist mit 15g/CO2 pro Passagier/pro km das mit Abstand sauberste Straßenverkehrsmittel. Die geringen Schadstoffemissionen und die ständige Reduzierung der Geräusch-Emissionen unterstreichen den hohen ökologischen und ökonomischen Nutzen des Omnibusses gegenüber dem Individualverkehr. (PWK991/PM)

Das könnte Sie auch interessieren

  • Archiv 2016

Leitl: 50.000 Jobs werden durch österreichische Exporte in die USA gesichert

Handelsbilanzüberschuss mit den USA ist mit knapp vier Milliarden Euro ein Rekordwert mehr

  • Archiv 2016

Nocker-Schwarzenbacher: „Herr Sozialminister, es ist endlich an der Zeit zu handeln!

WKO-Tourismus fordert angesichts des dramatischen Fachkräftemangels endlich Aufnahme von Köchen und Kellnern in die Mangelberufsliste mehr

  • Archiv 2015

EU-Sozialvorschriften: Klare EU-weite Vorgaben statt Wirrwarr aus nationalen Alleingängen

WKÖ-Veranstaltung analysiert Handlungsbedarf bei Lenk- und Ruhezeiten in Transportwirtschaft - Klacska: Rechtsmaterien gehören auf den Prüfstand mehr