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Schultz: Frühes Pensionsantrittsalter von Frauen führt zu niedrigen Pensionen

FiW fordert bestmögliche Rahmenbedingungen für Frauen aller Altersstufen – vom Ausbau der Kinderbetreuung bis zur Gleichbehandlung beim Pensionsantrittsalter

„Einer der offensichtlichsten Gründe für das oftmals niedrige Pensionseinkommen von Frauen ist das frühe Pensionsantrittsalter im Vergleich zu männlichen Arbeitnehmern.  Dadurch verlieren Frauen die einkommensstärksten Jahre vor der Pension und zusätzliche und wichtige Beitragszeiten“, betont Martha Schultz, Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft (FiW) der Unternehmerinnenvertretung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), anlässlich der aktuellen Pensions-Broschüre des Frauenministeriums.

Anstatt das Augenmerk rund um die Pensionsproblematik immer nur auf die Teilzeitarbeit zu legen, seien raschere Schritte in Richtung Anpassung des Pensionsalters zu setzen, um der höhere Armutsgefährdung von Frauen in der Pension entgegenzuwirken, fordert Schultz und verweist in diesem Zusammenhang auch auf die Empfehlungen der Europäischen Kommission, das Frauenpensionsalter rascher anzuheben sowie die internationale Situation, denn in den meisten Länder gibt es bereits das selbe Pensionsantrittsalter für Frauen und Männer.

Zum Thema Teilzeit ergänzt Schultz: „Viele Frauen sind aufgrund unzureichender Kinderbetreuungsangebote – insbesondere im ländlichen Raum – ohne familiäre Unterstützung ja nahezu gezwungen, Teilzeit zu arbeiten.“ Es gehe darum, Frauen aller Altersstufen bestmöglich zu unterstützen, einer Berufstätigkeit nachzugehen und dementsprechend geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen – vom flächendeckenden Ausbau der qualitativ guten Kinderbetreuung bis zur Gleichbehandlung von Männern und Frauen beim Pensionsantrittsalter, so Schultz abschließend. (PWK991/ES)

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