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Weihnachtsgeschäft – Buchmüller: „Das Christkind hält einmal mehr, was es verspricht“

Einzelhandelsumsätze bis zum vierten Adventsamstag um 0,5 % über dem hohen Vorjahresniveau – Bis zum Heiligen Abend noch eine ganze Einkaufswoche für Late Shopper

„Auf das Christkind ist Verlass, es hält einmal mehr, was es verspricht“, sagte Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich, zur Zwischenbilanz im bisherigen Weihnachtsgeschäft 2016 im österreichischen Einzelhandel (bis inkl. 4. Adventsamstag = 17. Dezember): „Die Briefe ans Christkind sind angekommen und haben den Händlerinnen und Händlern bisher ein gutes Weihnachtsgeschäft beschert.“ Bis inkl. 4. Advent-Einkaufssamstag hat der stationäre Einzelhandel in Österreich bereits knapp 60 % der Weihnachtsumsätze erzielt.

Tatsache ist auch: Rund 94 % des gesamten Weihnachtsgeschäfts im österreichischen Einzelhandel werden in stationären Ladengeschäften erwirtschaftet, cirka 6 % in Online-Shops von Einzelhandelsunternehmen mit Sitz in Österreich. 

Hier die Ergebnisse der Erhebung der KMU Forschung Austria im Detail: Nach einem verhaltenen Start ins Weihnachtsgeschäft (-1 % am 1. Einkaufssamstag) hat bereits der 2. Einkaufssamstag mit +1 % das hohe Niveau des Weihnachtsgeschäfts 2015 übertroffen. Auch am verkaufsoffenen Marienfeiertag am 8. Dezember kann der stationäre Einzelhandel Umsatzzuwächse (+2 %) verbuchen. Der 3. Einkaufssamstag entwickelt sich stabil (+/- 0 %), der 4. erreicht das hohe Vorjahresniveau nicht ganz (-1 %), weiß Handelsforscher Ernst Gittenberger.

Zwischen 4. Einkaufssamstag und Heiligabend liegt jedoch noch eine ganze Einkaufswoche, in der mehr als 30 % der Weihnachtsumsätze erzielt werden und das Umsatzniveau steigt von Woche zu Woche. Zwischen Stefanitag und Silvester werden noch 10 % der Umsätze im Weihnachtsgeschäft erwirtschaftet, sodass in Summe im heurigen Weihnachtsgeschäft Umsätze in Höhe von 1,63 Milliarden Euro (brutto) zu erwarten sind.

Dynamisches Internet-Weihnachtsgeschäft

Deutlich dynamischer als der stationäre Einzelhandel hat sich das Weihnachtsgeschäft im heimischen Internet-Einzelhandel entwickelt: Mit einem Plus von 5 % knackt das Weihnachtsgeschäft im heimischen Internet-Einzelhandel heuer erstmals die 100 Millionen-Euro-Marke. Durch die dynamische Entwicklung im heimischen Internet-Weihnachtsgeschäft fällt auch die Zwischenbilanz bis inkl. 4. Einkaufssamstag mit +0,5 % positiv aus. „Um der Digitalisierung auch im Jahr 2017 gerecht zu werden, unterstützen wir heimische Unternehmen bereits zum dritten Mal mit unserer Informationsoffensive ‚Handel goes WWW‘“, kündigt Iris Thalbauer, Geschäftsführerin der WKÖ-Bundessparte Handel, an.

Nach Branchen betrachtet, ist das bisherige Weihnachtsgeschäft für den Schuh- und Lederwareneinzelhandel (+ 3 %) sowie für den Sportartikel-, Lebensmittel-,Bekleidungs- und Elektroeinzelhandel (je +1 %) am positivsten verlaufen. 

Plus von 1 Prozent erwartet

„Für das gesamte Weihnachtsgeschäft 2016 gibt es berechtigten Anlass zu Optimismus, unterm Strich könnte bis 31. Dezember ein Plus von 1% stehen“, zeigen sich Handelsobmann Buchmüller hoffnungsfroh. Auch die für die Trendumfrage von der KMU Forschung befragten Einzelhändler/-innen sind vorsichtig optimistisch: 30 % gehen davon aus, die hohen Vorjahresumsätze im Weihnachtsgeschäft zu übertreffen, 39 % rechnen mit stabilen Weihnachtsumsätzen. 

Umfangreiche Informationen zum österreichischen Außen-, Groß- und Einzelhandel sowie über die heutige Pressekonferenz sind auf http://www.derhandel.at abrufbar. (PWK988/JR)

von links: Ernst Gittenberger (KMU Forschung Austria), Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel, und Iris Thalbauer, Geschäftsführerin der Bundessparte Handel
von links: Ernst Gittenberger (KMU Forschung Austria), Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel, und Iris Thalbauer, Geschäftsführerin der Bundessparte Handel

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