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Arbeitgeber überrascht von Abbruch der IT-KV-Verhandlungen durch die GPA-djp

Zandonella: „Betriebe und Beschäftigte sind Leidtragende des neuen Zickzackkurses der GPA-djp“ – Zugeständnisse der Arbeitgeber für den KV-Abschluss bleiben bis 18.1.2016 aufrecht

Überrascht zeigen sich die Arbeitgebervertreter, dass die GPA-djp einseitig über die Medien den Abbruch der Kollektivvertragsverhandlungen für die IT-Branche ausgesprochen hat. „Bereits zu Beginn der vierten Verhandlungsrunde hatten die Arbeitnehmervertreter verkündet, über kein ausreichendes Verhandlungs- und Abschlussmandat zu verfügen“ erklärt Martin Zandonella, Verhandlungsleiter der Arbeitgeberseite und Berufsgruppensprecher IT im Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Infolge von Zugeständnissen der Arbeitgeberseite konnte ein vollständiges Verhandlungsergebnis gemeinsam verhandelt und textiert werden, zu welchem schlussendlich aus nicht nachvollziehbaren Gründen die Zustimmung in der GPA‑djp versagt wurde. 

„Bedauerlicherweise entspricht es dem Stil der heurigen Verhandlungen, dass die Arbeitnehmerseite regelmäßig in Kleingruppen akkordierte Vorschläge nach Rücksprache in den internen Gremien verworfen hat und die Arbeitgeberseite mit Schattenverhandlungen konfrontiert war“, ist Zandonella über das Vorgehen der GPA‑djp irritiert. „Leidtragende dieses neuen Zickzackkurses sind die Betriebe und Beschäftigten in der IT. Von Arbeitgeberseite angefragte weitere Termine bis Jahresende wurden von den Betriebsräten unter Verweis auf ihre Urlaubsplanung abgelehnt.“ 

Im Rahmen einer heute, Dienstag, durchgeführten Arbeitgeberplattform wurde vereinbart, die  Zugeständnisse für den KV-Abschluss bis 18. Jänner 2016 aufrecht zu halten.  (PWK987/JR)

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