th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Silvester: Waldbrandverordnung heißt nicht generelles Zündverbot für Pyrotechnikartikel

Klarstellung der Expert/inn/en in Sachen Pyrotechnikartikel: Nutzung außerhalb des Ortsgebietes und nicht in unmittelbarer Nähe zu Wäldern nach wie vor möglich

Auch rund um den Jahreswechsel 2016/’17 erlassen einzelne Bezirkshauptmannschaften im gesamten Bundesgebiet wieder so genannte „Waldbrandverordnungen“ zum Schutz der heimischen Wälder. Demnach sind Feuerwerke in unmittelbarer Waldrandnähe zu Silvester, aber auch vor und nach dem Jahreswechsel verboten. Im Vorjahr gab es sehr kurzfristige Silvester-Verordnungen. 

„Ein generelles Pyrotechnikverbot existiert in Österreich allerdings nicht, das ist gesetzlich weder möglich noch zulässig“, so Christoph Riedl, Bundessprecher des Pyrotechnikhandels in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ): „Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern außerhalb des Ortsgebietes und nicht unmittelbar in der Nähe eines Waldgebietes ist nach wie vor möglich.“

Keine Feuerwerke der Kategorie F2 im Ortsgebiet

Wichtig jedoch in diesem Zusammenhang: „Im Ortsgebiet dürfen – außer bei ausdrücklicher Erlaubnis der Gemeinde – keine Feuerwerke der Kategorie F2 abgeschossen werden. Das ist gesetzlich geregelt und im Pyrotechnikgesetz festgehalten.“ Pyrotechnika dieser Kategorie sind etwa Raketen und Batterien, so genannte römische Lichter, Vulkane oder Sonnenräder. Die Sicherheitsabstände, welche auf allen pyrotechnischen Artikeln angebracht sind, müssen eingehalten werden. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Pyrotechnikfachhändler bzw. in der beigelegten Gebrauchsanleitung des jeweiligen Produktes.

Trockene Witterungsverhältnisse prognostiziert

Grund für solche Silvester-Verordnungen sind jedenfalls die sehr geringen Niederschläge in manchen Bundesländern oder Bezirken. Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) prognostiziert bis nach Weihnachten sehr trockene Witterungsverhältnisse, sodass sich einige Bezirkshauptmannschaften in Österreich für diese Sicherheitsmaßnahme entschieden haben. Etwa in Tirol, wo der heimische Pyrotechnikhandel von einer inhaltsgleichen Regelung wie im Vorjahr ausgeht: „Demnach ist Feuer zu entzünden sowie das Abbrennen von Pyrotechnikartikeln in Waldgebieten und deren näherer Umgebung verboten“, führt Christoph Riedl aus.

Im zeitlichen Vorfeld des Jahreswechsels informiert der Pyrotechnikfachhandel in ganz Österreich: Aufgrund solcher Verordnungen ist kein Umtausch gekaufter Waren möglich. Die Zurücknahme beruht auf der Kulanz des Händlers. Bereits erworbene Ware kann auch zu einem späteren Zeitpunkt abgebrannt werden, wenn die Witterungsverhältnisse dies zulassen. (PWK984/JR)

Das könnte Sie auch interessieren

  • Archiv 2016

Schwarzer: Lösungen mit Augenmaß statt Zwangskeulen

Scharfe Kritik der Wirtschaft an Vorstößen des Umweltbundesamtes - Österreich ist beim Umbau des Energiesystems seit Jahren erfolgreich mehr

  • Archiv 2016

WKÖ begrüßt zügiges Inkrafttreten des Welt-Klimaschutzabkommens

Globales Kommitment zum Klimaschutz bringt Chancen für österreichische und europäische Wirtschaft mehr

  • Archiv 2016

E-Day der WKÖ am 3. März: „Unternehmen Sicherheit – Im Spannungsfeld von Mensch und Technik“

Keynotes am E-Day:16 von Antiviren-Spezialistin  Marion Marschalek und Herbert Wagner – Jetzt auf www.eday.at/Anmeldung anmelden! mehr