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Klimagipfel: Erfolg wird an Verbindlichkeit gemessen werden

Dachverband Energie-Klima in der WKÖ warnt vor Alibi-Abkommen

Dass die UN-Klimakonferenz nun bis Samstag verlängert wird, sieht der Dachverband Energie-Klima in der Wirtschaftskammer Österreich als positives Zeichen. „Diese Verlängerung gilt es nun zu nutzen, um das angestrebte weltweite Klimaschutzabkommen in einer verbindlichen Form zu fixieren“, erläutert Gerhard Oswald, Obmann des Dachverbandes. 

Die globale Gültigkeit des Commitments ist dabei der kardinale Punkt, wie der Experte betont: „Letztendlich wird sich ein Vertrag von Paris daran messen lassen müssen, inwieweit er von globaler Verbindlichkeit ist. Ein Abkommen, in dem sich nur die EU zu massiven Einsparungen verpflichtet, während die großen Emittenten zusehen, wäre lediglich eine Alibi-Vereinbarung, und davor kann nur gewarnt werden.“ Denn wenn die Kontinente bei ihren bisherigen Klimaschutz-Linien blieben, würde Europas Industrie bald massiven Schaden nehmen. Oswald: „Europa alleine wird den Klimawandel nicht stoppen, das war bereits vor Paris klar“. Der weltweite Klimaschutz, aber auch faire Wettbewerbsbedingungen für Europas Industrie hängen davon ab, ob der Vertrag von Paris ein Erfolg wird. 

Die EU sei mit einem Mandat in die Verhandlungen gegangen, das zeigt, dass Europa dem Klimaschutz den Stellenwert einräumt, den er haben sollte. Jetzt müssten die Verhandler darauf dringen, dass auch andere Staaten ein gleichwertiges Bekenntnis ablegen. 

Über den Dachverband Energie-Klima 

Der Dachverband Energie-Klima (DVEK) ist eine Arbeitsgemeinschaft in der Wirtschaftskammer Österreich. Er koordiniert und vertritt die gemeinsamen Interessen der mit der Technik und Nutzung der Umwelttechnologien befassten Industrie und des einschlägigen Gewerbes und Handels innerhalb der Wirtschaftskammer Österreich in den Bereichen erneuerbare Energieträger, Klimaschutz und Energieeffizienz. (PWK978/PM) 

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