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Hallt Holz? Holz im Akustikbau

Kindergärten ohne Kinderlärm sind undenkbar. Diesen zu reduzieren und gleichzeitig die Akustik mit nachhaltigen Holzwerkstoffen zu verbessern ist das Ziel des vom Fachverband der Holzindustrie Österreichs initiierten Forschungsprojektes „Lärm im Kindergarten“. „Der Bildungsauftrag beginnt bereits bei den Kleinsten. Eine gute Verstehbarkeit ist die Grundvoraussetzung für den Bildungserfolg, Lärm reduziert diesen nachweislich. Gute Akustik bedeutet überdies Stressvermeidung und ist damit auch ein wesentlicher Beitrag zum Gesundheitsschutz. „Die Verwendung von Holz kann hier die Lösung sein. Mit dieser Studie wollen wir aufzeigen, dass nachhaltige Holzwerkstoffe im Akustikbau ihre Berechtigung haben und somit auch ein entsprechendes Marktpotential“, so DI Helmuth Neuner, Sprecher der Berufsgruppe Bau im Fachverband der Holzindustrie. 

Richtlinie zum Thema Lärm im Kindergarten

Im Augenblick erarbeitet der Österreichische Arbeitsring zur Lärmbekämpfung (ÖAL) eine neue Richtlinie zum Thema Lärm im Kindergarten. Bei der Inneneinrichtung dieser Bildungsinstitutionen für unseren Nachwuchs greifen derzeit Planer oft nachträglich auf Standardlösungen wie beispielsweise Lochdecken und Schaumstoffe zurück. „Wir wollen aufzeigen, wie hier mit Holz und Holzwerkstoffen eine gute Akustik geschaffen werden kann“, erklärt DI Heinz Ferk, Projektleiter an der TU Graz. Konkret werden für das Projekt Kennwerte innovativer Absorber ermittelt und eine Planungshilfe für Architekten erarbeitet. „Damit tragen wir wesentlich zur erfolgreichen Umsetzung der oben genannten künftigen Richtlinie bei“, so Ferk. Ein verstärkter Einsatz von akustischen Maßnahmen bei Sanierung und Neubau in allen Bereichen des täglichen Lebens ist das Ziel. Holz ist nicht nur behaglich, sondern schafft auch eine gute Akustik.  (PWK956/US)

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