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OECD-Studie zu Pensionen: Dringender Reformbedarf einmal mehr aufgezeigt

WKÖ-Gleitsmann: Maßnahmenbündel notwendig, um international aufzuschließen und System nachhaltig zu gestalten

Unser staatliches Pensionssystem ist nicht nachhaltig aufgestellt. Das bestätigt die OECD einmal mehr in ihrer aktuellen Studie „Pensions at a glance“ („Renten auf einen Blick“), die einen Überblick über Pensionsmaßnahmen der OECD-Staaten im Zeitraum September 2013 bis September 2015 gibt und in Länderberichten innerstaatliche Reformpotenziale aufzeigt.  

„Auch, wenn dies eine unangenehme Wahrheit ist, vor der manche lieber die Augen verschließen möchten: Bei Österreichs Pensionssystem herrscht akuter Reformbedarf. Das schreiben uns die OECD-Experten einmal mehr ins Stammbuch“, betont Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung Sozialpolitik und Gesundheit der Wirtschaftskammer Österreich. 

Anpassung des Pensionsantrittsalters dringend notwendig

Die steigende Lebenserwartung erfordert dringend eine Anpassung des Pensionsantrittsalters, wie die OECD erneut festhält. Gleitsmann: „Nur so können wir es schaffen, unseren Kindern und Enkelkindern ein solides System der Altersvorsorge zu hinterlassen“.  

Die Studie zeigt zudem einen weiteren Schwachpunkt unseres Systems, nämlich das zu niedrige Pensionsantrittsalter bei Frauen, auf. Ländervergleiche zeigen, dass wir beim Regelpensionsalter für Frauen abgeschlagen bei Ländern wie Polen, Chile und Brasilien liegen. Alle anderen Staaten haben bereits das Frauenpensionsalter an jenes der Männer angeglichen, erinnert Gleitsmann. 

Angleichen des Frauenpensionsalters

„Die Studie zeigt einmal mehr, wo wir die Hebel ansetzen müssen, wenn wir den nächsten Generationen ein nachhaltig finanzierbares Pensionssystem hinterlassen möchten. Neben der Einführung eines Nachhaltigkeitsautomatismus müssen wir Zugänge in die Frühpensionen schließen und das Frauenpensionsalter angleichen. Nur so gelingt es uns, finanzielle Spielräume für Zukunftsbereiche wie Bildung oder Forschung & Entwicklung zu schaffen und damit den Wirtschaftsstandort Österreich zu stärken. Bei der Arbeitsmarktbeteiligung der Altersgruppe der 55- bis 64-Jährigen liegt Österreich im oberen Drittel. Die steigende Erwerbsquote Älterer zeigt außerdem, dass Österreichs Unternehmer ihr Hausaufgaben machen“, so Gleitsmann. (PWK950/PM) 

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