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Tritscher: Teilzeitarbeit im Handel ist bei Beschäftigten aus verschiedensten Gründen beliebt und gefragt

Teilzeit gearbeitet wird gerne, etwa zum Wiedereinstieg in den Beruf - 90% mit ihrer Teilzeitbeschäftigung zufrieden – Bundessparte Handel unterstützt Übernahme von Zielpunkt-Lehrlingen

„Teilzeit-Arbeitsverhältnisse tragen dazu bei, dass die Geschäfte in ganz Österreich und deren Angebote den Kundinnen und Kunden des heimischen Handels an mindestens sechs Tagen der Woche von in der Früh bis Abends zur Verfügung stehen", so Renè Tritscher, Geschäftsführer der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). „Immer öfter kommen Beschäftigte auf der Suche nach Möglichkeiten zur Teilzeitarbeit zum Arbeitgeber", weiß Tritscher aus zahlreichen Gesprächen.

Angebote für Teilzeitbeschäftigung im Handel - und zwar in hohem Maß im Einzelhandel - sind bei den Beschäftigten durchaus gefragt, und zwar aus den verschiedensten Gründen: Besonders gerne arbeiten WiedereinsteigerInnen - etwa nach Schwangerschaft oder begleitend zur Fortbildung - Teilzeit, also weniger als 38,5 Stunden pro Woche. Aber auch im Fall der Pflege von Angehörigen oder weil die Partnerin oder der Partner gut verdienen, machen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne von Teilzeitlösungen Gebrauch.

 Vereinbarkeit von Familie und Beruf

In einer repräsentativen Umfrage zeigen sich ganze 90% der befragten Handelsbeschäftigten mit ihrer Teilzeitbeschäftigung zufrieden. „Aus all diesen Gründen sollte man Teilzeitarbeit nicht permanent schlechtreden, wie das manche tun, sondern vor allem als Chance sehen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf optimal zu verwirklichen.“ Behauptungen, im Handel in Österreich gebe es eine Teilzeitquote von 90%, sind für die Bundessparte Handel nicht nachvollziehbar. Laut Zahlen aus dem Handel liegt die Teilzeitquote über alle Handelsbereiche (Einzel-, Groß-, Außen- sowie Kfz-Handel) betrachtet, bei knapp 34%, im Einzelhandel liegt der Anteil bei knapp über 46%.

Die Bundessparte Handel der WKÖ unterstützt im Einvernehmen mit der Bundesregierung und der GPA-djp die Übernahme der Lehrlinge von Zielpunkt. „Wir sind sicher, dass alle Zielpunkt-Lehrlinge eine andere Lehrstelle in einem österreichischen Handelsbetrieb erhalten werden“, so Tritscher. (PWK949/JR)

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