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Gehaltsabschluss für Angestellte in Reisebüros

Mindestgehälter steigen per 1.1.2017 um 1,2 Prozent, mindestens 20 und maximal 30 Euro 

Nach einer langen und intensiven Verhandlungsrunde haben sich die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) sowie der Fachverband der Reisebüros in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) am 30.11.2016 auf einen gemeinsamen Abschluss geeinigt.

Die kollektivvertraglichen Mindestgehälter für die rund 8.800 Angestellten in Reisebüros werden ab 1. Jänner 2017 um 1,2 Prozent, mindestens 20 Euro und maximal 30 Euro, erhöht. Die Lehrlingsentschädigungen steigen ebenfalls um diesen Prozentsatz. Der Gewerkschaft war eine Erhöhung über der Inflationsrate wichtig. Andererseits konnte der Fachverband eine weitgehende Autonomie der Betriebe aufrecht erhalten und empfiehlt, bei Überzahlung der kollektivvertraglichen Mindestgehälter diese Erhöhung ebenfalls zu gewähren, sofern die wirtschaftlichen Verhältnisse im Betrieb dies erlauben. 

„Das vergangene Jahr hat die Reisebürobranche vor große und neue Herausforderungen gestellt. Terroranschläge in den europäischen Hauptstädten, die Flüchtlingskrise in der Ägäis, und der gescheiterte Putschversuch in der Türkei haben das Reiseverhalten der Österreicher maßgeblich beeinflusst. In Anbetracht des wirtschaftlich schwierigen Umfelds haben wir in intensiven Gesprächen ein für beide Seiten annehmbares Ergebnis erreicht,“ sind sich die Verhandlungsleiter einig. Beide Seiten sind sichtlich bemüht, die Überarbeitung des Rahmenrechts und der Gehaltstabellen in Arbeitsgruppensitzungen weiter voranzutreiben. (PWK939/ES)

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