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Leitl begrüßt Mitterlehners Ankündigung zum Neugründungs-Förderungsgesetz

Sperrfrist für neuerliche Gründung wird von 15 auf 5 Jahre reduziert – Damit wird langjährige Forderung von WKÖ und Junger Wirtschaft umgesetzt

“Mit der gestern angekündigten Änderung des Neugründungs-Förderungsgesetzes wird eine langjährige Forderung der Wirtschaft umgesetzt und ein positives Signal an Österreichs Gründerszene gesendet”, begrüßen WKÖ-Präsident Leitl und Herbert Rohrmair-Lewis, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft (JW), den gestrigen Vorstoß von Bundesminister und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner und Staatssekretär Harald Mahrer. Bisher konnte das Neugründungsförderungs-Gesetz (NeuFög) nur dann in Anspruch genommen werden, wenn in den vergangenen 15 Jahren keine vergleichbare wirtschaftliche Tätigkeit des Gründens sowohl im Inland als auch im Ausland vorlag. Die Fördervoraussetzung soll nun auf fünf Jahre verkürzt werden.

“Von dieser Erweiterung profitieren nicht nur Menschen, die einen zweiten Anlauf wagen sondern auch ‘serial entrepreneurs’ – also jene, die mehrere Unternehmen gründen “, betont Leitl. Zudem sei der mehrmalige Wechsel zwischen selbstständiger und unselbstständiger Tätigkeit Ausdruck der heutigen Arbeitswelt. “Heute ist es durchaus üblich, dass man nach einer selbständigen Tätigkeit wieder einige Jahre als Angestellter arbeitet, um dann erneut unternehmerisch durchzustarten”, unterstreicht Rohrmair-Lewis. 

Um dem erklärten Ziel, Österreich zum gründerfreundlichsten Land zu machen, weiter näherzukommen, sollten sämtliche Begünstigungen des NeuFöG auch für Betriebsübernehmer gelten, fordert der WKÖ-Präsident: “Damit könnte auch die für Neugründer vorgesehene Lohnnebenkostenbegünstigung für bei Betriebsübernahme zusätzlich eingestellte Mitarbeiter gelten." (ES)

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