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Kollektivvertragslöhne der Handelsarbeiter/-innen in Österreich steigen um 1,3 Prozent

Einigung auf einen Kollektivvertragsabschluss für rund 120.000 Arbeiter/-innen im Handel – 1.500 Euro Mindestlohn erreicht

Die Sozialpartner im heimischen Handel - die Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und die Gewerkschaft vida - einigten sich auf folgenden Kollektivvertrags-Abschluss: Die Kollektivvertragslöhne der rund 120.000 Arbeiter/-innen im Handel steigen mit 1. Jänner 2017 um 1,3 Prozent. Das Taggeld wird angepasst, es steigt um 1,2 Prozent auf 17,64 Euro pro Tag. 

Zufrieden mit dem Abschluss zeigt sich Andreas Gollner, Sekretär des Fachbereichs Dienstleistungen in der Gewerkschaft vida: „Ab Jänner gibt es keine Arbeiterin und keinen Arbeiter, die oder der nicht mindestens 1.500 Euro verdient - ein gutes und richtiges Signal, dass ihre Arbeit auch finanziell wertgeschätzt wird. Zudem wird eine langjährige gewerkschaftliche Forderung Realität.“ 

60 Stunden pro Woche Höchstarbeitszeit durchgesetzt

„In den Kollektivvertrag aufgenommen wurde eine langjährige Forderung der Arbeitgeberseite, nämlich die Einführung einer Höchstarbeitszeit von 60 Stunden pro Woche für das Fahrpersonal“, kommentiert Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und Verhandlungsleiter auf Arbeitgeberseite, das Ergebnis.  

Thomas Donner, Verhandlungsleiter der Gewerkschaft vida, ist erfreut, „dass dadurch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern nun der Kursbesuch im Rahmen der Weiterbildung nach dem Güterbeförderungsgesetz mit dem Normalstundenlohn abgegolten wird.“ 

Für das Jahr 2017 wurden weitere Gespräche zwischen den Sozialpartnern vereinbart, um das System der Zulagen und Lohngruppen zu überarbeiten. Ziel ist es, einen zeitgemäßen Kollektivvertrag auch für Handelsarbeiter/-innen zu schaffen. (PWK932/JR)

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