th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

HandWerksForum im Zeichen der Auswirkungen der Digitalisierung auf das Handwerk

Kainz: Enorme Herausforderung und enormer Chancenreichtum für Betriebe – Leistungen des Handwerks stärker betonen

„Gewerbe und Handwerk stehen vor der enormen Herausforderung, zukunftsgerichtet auf die modernen Fragen der Zeit zu reagieren, dabei aber nicht auf die Grundlagen, die Handwerkskunst, zu vergessen“, betonte heute, Freitag, der Geschäftsführer der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Reinhard Kainz, im Rahmen der Eröffnung des HandWerksForum 2016 in den Wiener Sofiensälen. Gemeinsam mit Staatssekretär Harald Mahrer betonte Kainz die enorme wirtschaftliche Stärke von Gewerbe und Handwerk in Österreich: „Gewerbe und Handwerk ist die Nummer 1 als Wirtschaftsmotor in den Regionen. Es ist Nummer 1 bei der Beschäftigung von mehr als 720.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer  und bildet rund 50.000 Lehrlinge aus – mehr als jede andere Sparte. Überdies wird jedes zweite Start up-Unternehmen im Gewerbe und Handwerk gegründet - damit es auch eindeutig Nummer 1 bei den Gründungen!“, so Kainz. 

Gleichzeitig würden die Leistungen von Gewerbe und Handwerk oftmals allzu selbstverständlich genommen und in der öffentlichen Wahrnehmung verkannt, da es für die Vielzahl an Mittelbetrieben schwieriger sei, sich Gehör zu verschaffen. „Handwerk ist mehr als nur reiner Broterwerb.  Handwerk ist untrennbar mit der Unternehmerpersönlichkeit und dem Produkt bzw. der Dienstleistung verbunden. Nur so kann Handwerk in den Regionen so erfolgreich sein“, unterstrich Kainz. 

Durch Digitalisierung verändern sich Geschäftsmodelle

Mit dem Megathema „Digitalisierung“ werde im Rahmen des HandWerksForums ein brandaktuelles Thema in den Fokus genommen, denn Digitalisierung verändere das Handwerk täglich. In jeder Handwerksbranche zeige sich die Digitalisierung auf eine andere Weise. Gemeinsam sei allen, dass sich Geschäftsmodelle oft drastisch verändern werden wie die Planung und Durchführung der Produktion, aber auch ihr Vertrieb. Deshalb werde noch stärker die Unternehmerpersönlichkeit in den Vordergrund treten und neben dem handwerklich gefertigten Produkt kaufentscheidend sein, so der Gewerbe und Handwerks-Sprecher. 

Der „Markenkern“ von Gewerbe und Handwerk müsse nicht neu erfunden werden – „es sind die Werte, die Handwerk ausmachen: die Liebe zum Produkt, die besonderen Fertigkeiten, das Wissen um Qualität, aber auch das soziale Verantwortungsbewusstsein und der Wille zur Selbständigkeit. Deshalb sind auch die Chancen des Handwerks in einer digitalen Welt sehr groß. Denn das Handwerk ist authentisch“, so Kainz.

Im Rahmen des HandWerksForums hielt Marta Kwiatkowski Schenk, Senior Researcher und Deputy Head Think Tank am GDI / Schweiz die Keynote rund um das Thema der Chancen des Handwerks in einer globalen Gesellschaft. Impulse lieferten Arnold Ackerer, Wirtschaftsdelegierter, im Gespräch mit Natsuki Shigeta via Skype; Clemens Lindig Japanexperte \ Consulting, Tirol; Kathrin Pichler Open Innovation Südtirol \ Crowdfunding für Handwerk, Südtirol; Klaus Mühlbauer Mühlbauer Hutmanufaktur \ Traditionsbetrieb und internationales Label, Wien; Karl-Hans Polzhofer Kapo – Neue Wiener Werkstätte \ reg. Handwerk und int. Kooperationen, Stmk sowie Barbara Klein Plattform Kulinarisches Erbe \ Wissensbewahrung im Zeitalter der Digitalisierung. (PWK913/US)

Das könnte Sie auch interessieren

  • Archiv 2016

WKÖ/ÖIF/AMS: Mentoring für MigrantInnen als sinnvolles Instrument für jobsuchende Migranten, wirtschaftlichen Erfolg und erfolgreiche Integration

Projekt von Wirtschaftskammern, Integrationsfonds und AMS bietet Personen mit Migrationshintergrund und Flüchtlingen Hilfe zur Selbsthilfe bei Einstieg in Arbeitsmarkt mehr

  • Archiv 2015

Hotel- und Gastgewerbe: Sozialpartner einigen sich auf Änderung der Nachtruhe

Flexibilisierung beschlossen - längerfristiger Ausgleichszeitraum wird möglich mehr

  • Archiv 2015

Leitl: Weltweit gute Chancen für österreichische Firmen im Bahnsektor

Forum der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA zu Kooperationen mit Entwicklungsbanken mehr