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JW-Rohrmair-Lewis: „Wie viele Pensions-Notrufe sind noch notwendig?“

Junge Wirtschaft: Studie der Jungen Industrie und EcoAustria bestätigt Forderung nach tiefgreifender Pensionsreform

„Unser Patient Pensionssystem liegt im Koma und droht, ohne lebenserhaltende Maßnahmen – sprich jährliche Budgetzuschüsse in Milliardenhöhe – nicht mehr lebensfähig zu sein. Die heute veröffentlichte Studie der Jungen Industrie und des EcoAustria-Instituts bestätigt leider einmal mehr unsere eindringlichen Warnungen. Die Frage ist nur, wie viele Notrufe noch erforderlich sind, bevor dem Patienten endlich geholfen wird?“, fragt Herbert Rohrmair-Lewis, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft (JW), in Richtung Bundesregierung. Die enormen Bundeszuschüsse, die jedes Jahr durch die öffentliche Hand aufgebracht werden müssen, seien ein Schlag ins Gesicht der zukünftigen Generationen. „Auch wenn versucht wird, verbale Beruhigungspillen zu verteilen, können diese Beschwichtigungen nicht über die Faktenlage hinweg täuschen. Aktuelle Pensionen sind durch staatliche Zuschüsse gesichert. Die für unsere Generation alles entscheidende Frage ist: Wird sich das für uns auch ausgehen?“, warnt der JW-Bundesvorsitzende. 

Die JW setzt sich seit Jahren für ein generationengerechtes Pensionssystem ein und fordert daher strikte Strukturreformen, um in einem ersten Schritt das faktische Pensionsantrittsalter an das gesetzliche heranzuführen. Dazu zählen u.a. eine Pensionsautomatik oder aber die Schließung von Schlupflöchern für Frühpensionen.  

Zukunftskiller Pensionen

Für Rohrmair-Lewis hängt die Zukunft der jungen Generation an der Reformfähigkeit im Pensionssystem. „In den meisten Ländern Europas werden die notwendigen Strukturreformen gesetzt, um das Pensionssystem auch über die bevorstehenden Pensionierungswellen der Babyboomer-Generation nachhaltig zu sichern. In Österreich glauben die Reformblockierer hingegen, mit einer Vogel-Strauß-Politik die offensichtlichen Komplikationen im System ignorieren zu können“, kritisiert der JW-Bundesvorsitzende und bringt abschließend auf den Punkt: „Mit jedem Tag ohne Reformmaßnahmen wird der Pensionskollaps unausweichlicher und die Zukunftschancen der jungen Generation verspielt. Generationengerechtigkeit sieht anders aus!“. (PWK910/ES)

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