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Arbeitsrechtspaket: Korrekte Umsetzung braucht ausreichende Vorbereitungszeit

WKÖ-Gleitsmann: Betriebe brauchen Zeitfenster für Umstellungen – Start im ersten Quartal angepeilt   

Das Arbeitsmarkt- und Arbeitsrechtspaket, das am Dienstag im Ministerrat auf den Weg gebracht werden soll, bringt grundlegende Veränderungen für Österreichs Arbeitnehmer und Arbeitgeber, allen voran die von der Wirtschaft lange geforderte Lohnnebenkostensenkung. Auch die Anhebung der Höchstarbeitszeit bei aktiven Reisezeiten wird fixiert. Im Paket dabei sind auch zahlreiche rechtliche Änderungen - wie etwa bei All-In-Verträgen oder bei neu auszustellenden Dienstzetteln – welche für die Arbeitgeberbetriebe einigen Umstellungsaufwand bedeuten. Unternehmen müssen sich nun eingehend mit den neuen Regelungen befassen. 

„Betriebe müssen etwa Vertragsmuster umstellen, die Lohnabrechnung überprüfen usw. Um eine rechtzeitige korrekte Umsetzung der Neuerungen zu ermöglichen, muss der Gesetzgeber den Betroffenen einige Monate geben, um sich zu informieren und Umstellungen im Betrieb korrekt in die Wege zu leiten. Deshalb hat die Wirtschaftskammer in Gesprächen mit dem Sozialministerium einen etwas späteren Starttermin der Arbeitsrechtsänderungen gefordert“, erläutert Martin Gleitsmann, Leiter der WKÖ-Abteilung für Sozialpolitik. „Auch wenn manche jetzt unnötig Zeitdruck machen: Ein überhastetes Inkrafttreten des Gesetzesentwurfes in den Weihnachtsfeiertagen wäre der Sache nicht dienlich. Umfassende Information der Betriebe muss jetzt Priorität haben“, stellt Gleitsmann klar. (PWK904/PM)

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