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Pharma- und Biotechsektor erweisen sich als Konjunktur- und Jobmotor

Der Fachverband der Chemischen Industrie zeigt sich erfreut über die Ergebnisse der Life Science und Medizinstandortstrategie des BMWFW - Die Strategie ist ein wichtiges wirtschaftspolitisches Signal zur Stärkung des Standortes im Bereich Life Sciences und Pharma

Die dynamische Life Science Branche ist mit Abstand der innovationsfreudigste Wirtschaftssektor in Österreich. „Um auch in Zukunft die Stärken und das große Potential der heimischen Unternehmen in diesem Bereich nutzen zu können, haben wir als Fachverband die Erstellung einer Strategie angeregt“, so Sylvia Hofinger, GF des FCIO. Vizekanzler Reinhold Mitterlehner und auch Staatssekretär Harald Mahrer haben diese Initiative aufgegriffen und einen breit angelegten Stakeholder-Prozess zur Stärkung des Life Science Standorts Österreich durchgeführt. Zahlreiche Experten aus Verwaltung, Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft haben in beispielhafter interdisziplinärer Zusammenarbeit den Status Quo analysiert und im Folgenden Maßnahmenvorschläge daraus abgeleitet.

Wertschöpfungsanalyse unterstreicht Bedeutung der Life Sciences

Einen wichtigen Bestandteil der Strategie bildet eine vom Fachverband mitbeauftragte Wertschöpfungsanalyse der Donau Uni Krems. Diese zeigt die hohen Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte der Life Science Branche in Österreich: Rund 20.000 Mitarbeiter sind direkt in Pharmaunternehmen beschäftigt. Wenn man auch noch indirekt Beschäftigte miteinbezieht, können sogar rund 63.000 unselbständig Erwerbstätige der Pharmawirtschaft zugerechnet werden. Die direkte Wertschöpfung beträgt 4,8 Mrd. Euro, zusammen mit indirekten Effekten ergibt sich ein Betrag von 9,7 Mrd. Euro. Damit leistet die Pharmawirtschaft einen Beitrag von rund 2,8% des gesamten BIP in Österreich. „Die Ergebnisse der Impact-Analyse zeigen eindrucksvoll, welche bedeutenden ökonomischen Effekte die Life Sciences in Österreich haben“, so Hofinger. „Diese Zahlen machen einmal mehr deutlich, welch großen Beitrag die heimischen Pharmaunternehmen mit ihren Investitionen für den Wirtschaftsstandort und die Beschäftigung leisten.“

Die wichtigsten Maßnahmen aus Sicht der Pharmaindustrie

Besonders erfreulich ist es, dass bereits an der Umsetzung der Strategie gearbeitet wird. So laufen derzeit die Vorbereitungen zur Einrichtung eines sogenannten Translational Research Centers, das als Bindeglied  zwischen Universitäten und Firmen Forschungsergebnisse für den Patienten verfügbar machen soll.  

Die geplante Ausweitung des Erfolgsmodells Forschungsprämie ist ebenfalls ein vielversprechendes Instrument zur Stärkung von innovativen Life Science Firmen. „Im Sinne der Ergebnisse der Wertschöpfungsanalyse ist die Erhöhung der Forschungsprämie eine volkswirtschaftlich intelligente Investition in den heimischen Standort. Wir freuen uns, dass sowohl Vizekanzler Mitterlehner als auch Staatssekretär Mahrer hier nun Prioritäten setzen wollen“, erklärt Hofinger und hofft auf die zügige Umsetzung der zahlreichen Maßnahmen der Zukunftsstrategie Life Sciences und Pharmastandort. 

Der Fachverband der Chemischen Industrie (FCIO) vertritt die Interessen von etwa 300 Mitgliedsunternehmen. Die chemische Industrie ist die zweitgrößte Industriebranche in Österreich. Mit etwa 44.000 Beschäftigten erwirtschaftet sie einen Produktionswert von fast 15 Milliarden Euro. Sie ist international ausgerichtet und exportiert mehr als zwei Drittel ihrer Erzeugnisse. Zuletzt lagen die Ausgaben für F&E bei 747 Millionen Euro. Die Austrian Biotech Industry im Fachverband versammelt neben den etablierten Pharmaunternehmen auch die Biotech-Startup-Szene. (PWK902/us)

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