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JI und JW unisono: Pensionisten-Hunderter ist populistische Zuckerbrot-Politik zu Lasten der Jungen

JI-Vorsitzende Niss: Pensionisten-Hunderter ist Populismus in reinster Form – JW-Vorsitzender Rohrmair-Lewis: Pensionisten-Hunderter statt Zukunftsinvestition

Kritik an den jüngsten Maßnahmen der Bundesregierung kommt von den Vertretern der jüngeren Wirtschaftstreibenden in Österreich, der Jungen Wirtschaft (JW) und der Jungen Industrie (JI): „Die Bundesregierung hat ihre Prioritäten klar gemacht. Offenbar schielt man bereits auf die nächsten Wahlen und beschenkt daher Pensionisten und Bauern mit Wahlzuckerln aus dem Steuertopf. Die Jüngeren kommen einmal mehr unter die Räder und dürfen dann in Zukunft auch noch die Schulden für die ‚Großzügigkeit‘ der Regierung begleichen“, so JI-Bundesvorsitzende Therese Niss und JW-Bundesvorsitzender Herbert Rohrmair-Lewis unisono. 

Laut gestrigem Ministerratsbeschluss erhalten alle Pensionisten – von der Mindestrentnerin bis zum Mehrfachpensionsbezieher - einmalig 100 Euro. Gesamtkosten: 200 Millionen Euro, die ohne positiven Effekt verpuffen. „Knapp 90 Prozent Staatsverschuldung, eine Rekordarbeitslosigkeit, ein ineffizientes Gesundheits- und ein veraltetes Schulsystem sind das Erbe für die junge Generation. Das noch mit einem populistischen Pensions-Hunderter zu garnieren, knüpft nahtlos an die desaströse Zuckerbrot-Politik an, mit der wir in Kärnten nur schlechte Erfahrungen gemacht haben. Ich hoffe darauf, dass es doch noch politische Entscheidungsträger gibt, denen echte Zukunftsvorsorge wichtiger ist als ein derart teures Wahlzuckerl“, bringt Rohrmair-Lewis auf den Punkt.

„Wir haben noch immer keine strukturellen Pensionsreformen hinbekommen, seit Jahren werden wir dafür auch von internationalen Organisationen wie der OECD oder der EU kritisiert. Noch immer arbeiten wir weniger lange als in den 70er Jahren und verbringen mehr Zeit in der Pension – jeder weiß, dass sich das nicht ausgehen kann“, so Niss. In Bildung, Forschung und Entwicklung fehle es an allen Ecken an Geldmitteln, aber „Wahlgeschenke an die eigene Klientel gehen scheinbar immer. Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit sind dieser Bundesregierung offenbar vollkommen wurscht. Eine schwere Enttäuschung“, so Niss. (PWK894/PM)

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