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Neuregelung der Bankenabgabe – WKÖ-Rudorfer: „Eine gute Entscheidung für den Standort Österreich“

„Und wichtiger Schritt zu faireren Wettbewerbsbedingungen für österreichische Banken“

Franz Rudorfer, Geschäftsführer der Bundessparte Bank und Versicherung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), begrüßt die Einigung der Bundesregierung auf eine Neuregelung der Bankenabgabe: „Das ist ein starkes Signal und Bekenntnis für den Standort Österreich“, betont er. „Darüber hinaus ermöglicht diese Einigung mehr Raum für die Finanzierung von Unternehmen, damit für Investitionen sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen.“

Die Entscheidung, die Bankenabgabe von derzeit 640 Millionen Euro - gegen eine Abschlagszahlung von 1 Milliarde Euro ab 2017 - auf 100 Millionen Euro jährlich zu senken, sei ein wichtiger Schritt im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit des österreichischen Finanzplatzes und der Wirtschaft insgesamt. Die Bundesregierung hat damit auch eine überzeugende Botschaft an internationale Investoren für einen wettbewerbsfähigen Finanzplatz und zusätzliche Wachstumsimpulse gesetzt. 

Überproportionale Bankenabgabe hat Berechtigung verloren

Die überproportionale Bankenabgabe - die österreichischen Banken haben einschließlich der vorgesehenen Sonderzahlung in Höhe von 1 Milliarde Euro bis einschließlich 2016 in Summe 5 Milliarden Euro bezahlt - hat spätestens mit Schaffung der EU-Fonds für Einlagensicherung und Abwicklung ihre Berechtigung verloren. In diese zahlen die heimischen Banken  jährlich knapp 400 Millionen Euro ein.

„Mit der Neuregelung wird also erfreulicherweise auch den europäischen Gegebenheiten Rechnung getragen und ein wichtiger Schritt für fairere Wettbewerbsbedingungen österreichischer Banken gesetzt“, so Branchensprecher Rudorfer. (PWK893/JR)

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