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Aktueller WIFO-WerbeKlimaIndex: Leichte Aufhellung der Konjunktur in der Kommunikationsbranche

Fachverbandsobfrau Sery-Froschauer: Unternehmen bewerten die aktuelle Lage etwas besser - Erwartungen für die kommenden Monate sind leicht optimistisch

„Die Stimmung in der österreichischen Kommunikationswirtschaft hat sich verbessert. Der WIFO-Werbeklimaindex ist von 13 Punkten im Juli auf 16 Punkte im Oktober 2016 gestiegen. Die befragten Unternehmer sind zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Zudem blicken sie verhalten zuversichtlich auf die kommenden Monate. Vor dem Hintergrund einer leichten Verbesserung der internationalen und der österreichischen Konjunktur dürfte sich die Werbe- und Kommunikationsbranche mittelfristig etwas stärker als zuletzt, aber immer noch verhalten entwickeln. Wichtige Teilkomponenten des Werbeklimaindex, vor allem jene, die die Entwicklung in den kommenden Monaten betreffen, liegen weiter unter ihrem langjährigen Durchschnitt“. Das sind für Angelika Sery-Froschauer, Obfrau des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die Erkenntnisse der aktuellen Konjunkturanalyse für die heimische Kommunikationsbranche.

Zunehmende Digitalisierung braucht Vielfalt an Qualifikationen

Neue digitale Berufe existieren nicht nur in der klassischen IT-Branche. Sie durchdringen alle Bereiche der Wirtschaft. Die Auswertung von Zusatzfragen zum Thema „Bedarf nach fachspezifischen Qualifikationen“ hat ergeben, dass zurzeit in der Kommunikationsbranche besonders stark Qualifikationen im Bereich IKT liegen, z.B. App-Programmierung, Search Engine Optimization (SEO), Content Management und Usability Design nachgefragt werden. Aber auch Big Data wurde von den Befragten genannt.

Ist-Situation: leichte Aufhellung

„Die österreichische Kommunikationswirtschaft befindet sich nach wie vor in einer Phase vergleichsweise verhaltener Konjunktur", kommentiert Werner Hölzl, Ökonom des Österreichischen Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO), die aktuellen Ergebnisse des Werbeklimaindex.

Der Index der aktuellen Lagebeurteilungen, der eine Komponente des WIFO-Werbeklimaindex bildet und die rezente Entwicklung zusammenfasst, spiegelt dies für das 3. Quartal 2016 wider: Mit +27 Punkten setzt sich eine positive Entwicklung fort. Im langfristigen Vergleich zeigt sich, dass die Nachfrage nach Dienstleistungen der Werbung und Marktkommunikation im 3. Quartal stärker gewachsen ist. Die Beurteilung der Auftragslage fällt jedoch nur mittelmäßig aus (71 % melden ausreichende oder mehr als ausreichende Auftragsbestände). Der Wert stagniert und hat negative Auswirkungen auf die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage und die Gewinnsituation.  

Prognose: Festigung einer positiven Grunddynamik

Im Vergleich zur positiven Einschätzung der aktuellen Lage (+27 Punkte), fällt der Index der unternehmerischen Erwartungen, die zweite Komponente des WIFO-Werbeklimaindex, die die Perspektiven der Unternehmen für die kommenden Monate zusammenfasst, sehr zurückhaltend aus. Mit einem Stand von +6 Punkten überwiegen die optimistischen Erwartungen nur leicht gegenüber den pessimistischen. Dies liegt weniger an den Erwartungen zur Nachfrageentwicklung in den kommenden Monaten, die zwar nicht überragend ausfallen, aber doch auf solide Zuwächse hindeuten. Der Ausblick auf die kommenden Monate leidet darunter, dass per Saldo nur wenige Unternehmen von einer Verbesserung ihrer Geschäftslage ausgehen. Hinsichtlich der Beschäftigung überwiegen sogar jene Unternehmen, die sich vor einem Stellenabbau sehen gegenüber jenen, die Bedarf an zusätzlichen Arbeitskräften melden.

„Wir rechnen bis zum Ende des 1. Quartals 2017 kaum mit einer weiteren Belebung der Konjunktur in der Kommunikationswirtschaft“, skizziert Sery-Froschauer den Konjunkturausblick des Fachverbands Werbung und Marktkommunikation.

Privater Konsum und Unternehmensinvestitionen wirken stabilisierend

Nach der Schwächephase der Vorquartale dürfte die Werbekonjunktur mittelfristig an Fahrt gewinnen. Dadurch wird auch der erhebliche Wachstumsrückstand zum Durchschnitt des Euro-Raumes und zu Deutschland geringer. „Wir hoffen daher auch im Bereich Werbung und Marktkommunikation auf eine Belebung. Unsere Betriebe sehen die Digitalisierung überwiegend als Chance und wollen ihre Prozesse anpassen. Als Unternehmerin weiß ich aus eigner Erfahrung um die Wichtigkeit von gut ausgebildeten Fachkräften. Die Fachgruppe Werbung Salzburg wird gemeinsam mit dem WIFI und der FH Salzburg ab dem Sommersemester 2017 die neue Ausbildungsinitiative „Digital Expert“ starten“, so Sery-Froschauer abschließend. (PWK890/JR)

WIFO-Ökonom Werner Hölzl, Fachverbandsobfrau Angelika Sery-Froschauer und Fachverbandsgeschäftsführer Markus Deutsch
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