th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Rabmer-Koller: Kommissions-Initiative für Start-ups und Scale-ups muss alle KMU unterstützen

Europas KMU brauchen optimale Rahmenbedingungen bei Gründung, Wachstum – und darüber hinaus

„Ein schnelles Wachstum im Binnenmarkt ist für Europas KMU nicht leicht zu erreichen. Der Zugang zu Finanzierung und Bürokratie sind ihre größten Hindernisse“, erklärte Ulrike Rabmer-Koller, Präsidentin des Europäischen KMU- und Handwerksverbands UEAPME und Vizepräsidentin der WKÖ, zur heute von der Europäischen Kommission vorgestellten Initiative für Start-ups und expansive Unternehmen (sog. Scale-ups). Ziel der Initiative ist es, Europas Unternehmen – und vor allem KMU - bei ihrer Gründung und ihrem Wachstum unter die Arme zu greifen. „Die Kommission zeigt die Hindernisse auf, die KMU etwa durch komplexe nationale Steuersysteme sowie den schwierigen Zugang zu Finanzmitteln bremsen“, so Rabmer-Koller. „Expansive Unternehmen stehen aufgrund ihrer Fähigkeit, viele neue Arbeitsplätze zu schaffen, zu Recht im Mittelpunkt der Initiative. Dennoch dürfen die anderen Unternehmen nicht vergessen werden. Auch sie schaffen Arbeits- bzw. Ausbildungsplätze und sind unverzichtbar für den Erfolg des europäischen Wirtschaftsstandortes.“

Prinzip der Vertragsfreiheit muss erhalten bleiben

„Wir erwarten konkrete Maßnahmen zur tatsächlichen Verbesserung der Rahmenbedingungen für KMU. Beispielsweise ist der bereits vorgelegte EU-Vorschlag zu Geoblocking eindeutig kontraproduktiv, wenn es darum geht, KMU den Zugang zum Binnenmarkt zu erleichtern. Gerade auch überbordende Verbraucherschutzrechte halten Unternehmen davon ab, grenzüberschreitend tätig zu sein“, betont Rabmer-Koller. „Ein Händler kann nicht gezwungen werden, ein Produkt jedem Konsumenten zu verkaufen. Das Prinzip der Vertragsfreiheit muss erhalten bleiben.“ 

Vereinfachungsmaßnahmen für kleinere Banken

Viele KMU – und besonders expandierende Scale-ups - kämpfen mit unterentwickelten Kapitalmärkten. Zur Überprüfung der Kapitalanforderungsverordnung, die auch diese Woche von der Europäischen Kommission vorgelegt werden soll, erklärte Rabmer-Koller: „Regionalbanken sind die wichtigste Finanzierungsquelle für KMU. Wir kämpfen seit zwei Jahren, dass für lokale Banken mit niedrigeren systemischen Risiken verhältnismäßigere Regeln gelten. Daher erwarten wir, dass die Europäische Kommission Vereinfachungsmaßnahmen für kleinere Banken vorschlägt und die Verlängerung und Ausweitung des KMU-Unterstützungsfaktors uneingeschränkt unterstützt. Beide Aspekte sind von entscheidender Bedeutung, damit Banken die Investitionen der Realwirtschaft besser finanzieren können.“ (PWK889/FA)

Ulrike Rabmer-Koller, Präsidentin des Europäischen KMU- und Handwerksverbands UEAPME und Vizepräsidentin der WKÖ
Ulrike Rabmer-Koller, Präsidentin des Europäischen KMU- und Handwerksverbands UEAPME und Vizepräsidentin der WKÖ

Das könnte Sie auch interessieren

  • Archiv 2016

Neu: der druckfrische Immobilienpreisspiegel 2016 des Fachverbandes Immobilientreuhänder

Edlauer, Gollenz, Lexer präsentieren den 27. Immobilienpreisspiegel - Pisecky mit Fokus auf Wien - Eugen Otto mit 1. Wiener Zinshaus-Marktbericht mehr

  • Archiv 2016

JW: Neue Destination 2017 - Austrian Pitching Days bringen Startups in die Schweiz

Fortsetzung des Erfolgsformates findet am 18./19. Jänner 2017 statt. Heimische Health-Tech-Startups pitchen vor Top-Investoren in Zürich - Anmeldungen bis 20. Dezember möglich mehr

  • Archiv 2016

Reform der Gewerbeordnung: Kollektivvertragszuordnung und Qualität der Lehrlingsausbildung gewährleisten

Sozialpartner im Gewerbe und Handwerk fordern Augenmerk auf faire Wettbewerbsbedingungen mehr