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JW-Rohrmair-Lewis ad Pensionen: „Die Zukunft der Jungen wird fahrlässig aufs Spiel gesetzt“

Pensionisten-Hunderter ist Wahlkampfzuckerl auf Kosten der nächsten Generation - an echter Pensionsreform führt kein Weg vorbei

„Bereits mit dem Gesetzesentwurf zu den Pensionen wurde vor ein paar Wochen von Minister Stöger die Tür zu einer nachhaltigen Reform zugeschlagen. Mit dem heutigen Ministerratsbeschluss zum ‚Pensionisten-Hunderter‘ werden die Interessen der jungen Generation einmal mehr ad acta gelegt“, zeigt sich JW-Bundesvorsitzender Herbert Rohrmair-Lewis enttäuscht. 

„Bereits heute fließen mehr als 25 Prozent des Budgets in den Pensionsbereich. Mit einer Reformverweigerung nach dem Motto: ‚Die Jungen werden die Zeche schon zahlen‘ werden die ausufernden Pensionsausgaben zum wahren Chancenkiller für die nächste Generation“, so Rohrmair-Lewis, auch mit Blick auf die kontinuierlich steigende Lebenserwartung. „Die Pensionen dürfen nicht als Klientelpolitik im Vorwahlkampf benutzt werden. Dadurch wird die Zukunft der Jungen fahrlässig aufs Spiel gesetzt. Sie sind es schließlich, die den Schuldenrucksack tragen müssen, während Mittel für Zukunftsinvestitionen in Bildung oder Infrastruktur fehlen“.

Tragfähiges Pensionssystem bleibt auf JW Agenda

Für die Junge Wirtschaft ist der Generationenvertrag keine Worthülse. Eine nachhaltige Pensionsreform muss daher weiterhin Thema im öffentlichen Diskurs bleiben. „An einer echten Reform führt trotz all der Verschiebung nach hinten kein Weg vorbei. Eine Angleichung der Pensionssysteme und ein Nachhaltigkeitsautomatismus bleiben unabdingbare Punkte für ein auch in Zukunft tragfähiges Pensionssystem“, so Rohrmair-Lewis. (PWK884/PM)

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