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Klimakonferenz in Marrakesch: Erste Eckpfeiler eingeschlagen – alle Wirtschaftsräume gefordert

Schwarzer: Klimaschutz wichtig und notwendig – Wirtschaft ist Teil der Lösung

Am Freitag ging die UN-Klimakonferenz in Marrakesch zu Ende. Ein paar Tage, nachdem das Paris-Abkommen in Kraft getreten ist, galt es, in Marrakesch erste Eckpfeiler für die Umsetzung einzuschlagen. „Diese ersten Schritte wurden durch die Marrakech Action Proclamation und weitere Vereinbarungen vor allem im Bereich der Klimafinanzierung gesetzt“, erläutert Stephan Schwarzer, Leiter der Abteilung für Energie- und Umweltpolitik der WKÖ. „Erfreulich ist auch, dass der Drive nach Paris anhält und weltweit der Klimaschutz eine aktive Rolle einnimmt“, ergänzt Schwarzer. Für den Klimaexperten ist es wesentlich, dass die geplanten Zusagen auch eingehalten und umgesetzt werden. Als konkretes Beispiel sind hier die USA zu nennen. Dort könnte es nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten eine Kehrtwende in der Klimapolitik geben.

Für die Wirtschaft ist ein europäisches und weltweites Level Playing Field zentral. Europa kann zwar Vorreiter sein, aber auch andere Wirtschaftsräume müssen nun nachziehen und ihre Ambitionsniveaus an die europäischen anpassen und sich an die Zusagen des Pariser Abkommens halten. Nur gemeinsam kann dem Klimawandel entgegen gewirkt werden, dies wurde auch auf der Konferenz in Marrakesch noch einmal bekräftigt.

AW auf der Klimakonferenz vertreten

Überaus erfreulich war auch, dass die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA heuer zum ersten Mal mit einem Pavillon auf der Klimakonferenz vertreten war. 25 Unternehmen stellten innovative österreichische Technologien und Produkte dem internationalen Publikum vor. Auch für die österreichischen Unternehmen bringt ein weltweites Bekenntnis zum Klimaschutz neue Chancen mit sich, die es zu nutzen gilt. „Die Wirtschafskammer möchte dies unterstützen. Der Pavillon in Marrakesch hat den Startschuss dafür gegeben“, verdeutlicht Walter Koren, Leiter der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA der WKÖ.

Auch in Österreich müssen nun die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige und wirtschaftsfreundliche Energie- und Klimapolitik geschaffen werden. „Das bedeutet, die für den Wirtschaftsstandort wichtige Industrie zu schützen, um deren mittel- und langfristige Transformation in eine emissionsarme Zukunft zu ermöglichen“, so Schwarzer. „Gleichzeitig ist es aber auch substanziell innovative und umweltfreundliche Technologien zu fördern“. (PWK879/PM)

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