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Leitl zu Bildungsreform: Jetzt Meilensteine setzen!

Wirtschaft für echte Schulautonomie, Ganztagesschulen und Aufwertung der Kindergärten.

„Eine moderne Bildungsreform, die das heimische Ausbildungssystem auf leistungsfähige, zukunftsgerichtete Füße stellt, bedarf echter Meilensteine“, betont heute, einen Tag vor der Präsentation der Ergebnisse der „Bildungsreformkommission“ der Bundesregierung, Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl. Eine klare Forderung der Wirtschaft sei diesbezüglich der Ausbau der Schulautonomie. Leitl: „Die Schulleitung benötigt künftig ein absolutes Mitspracherecht bei der Auswahl des Lehrpersonals, als auch die Möglichkeit zur Trennung von Lehrpersonal bei Nichterreichung der entsprechenden Anforderungen des jeweiligen Schulprofils.“ Zu einer funktionierenden Schulautonomie gehören auch eigene pädagogische Schulbudgets für Schulentwicklung, Weiterbildung, Lehrbeauftragte und Leistungsanreize, über die die Schulen frei verfügen können. 

Leitl: Jeder investierte Euro kommt achtfach zurück

Schulorganisation ist nicht Selbstzweck, sondern hat zu gewährleisten, dass schulische Bildung in hoher Qualität für alle Kinder und Jugendliche unabhängig von sozialem Status und Herkunft möglich wird. Dies wird dort gelingen, wo kompetente Pädagogen in autonomen Schulen eigenverantwortlich an der Erfüllung vorgegebener Bildungsziele arbeiten. Leitl: „Dazu braucht es einen Paradigmenwechsel von der ‚Schulverwaltung‘ hin zu einer modernen Organisation von Bildung.“ Eine diesbezügliche pädagogische Autonomie der Schulen dient der jeweiligen Schwerpunktsetzung durch die einzelnen Schulen, dem Erreichen von Kompetenzniveaus wie auch der Umsetzung von Ganztagesangeboten. Neben der Reform des Schulwesens müsse auch die Elementarpädagogik aufgewertet und reformiert werden. „Jeder Euro der hier investiert wird, kommt achtfach zurück“, so Leitl. „Zusammenfassend bedeutet das ein klares Ja zur Schulautonomie mit pädagogischen Budgets, Ganztagesschulen und entsprechenden Arbeitsplätzen für Lehrer sowie einer massiven Aufwertung der Kindergärten.“ 

Geld dorthin leiten, wo es ankommt 

„Die Wirtschaft hat immer wieder darauf verwiesen, dass Österreich über das teuerste Bildungssystem verfügt, das aber nicht die bestmöglichen Ergebnisse bringt. Es gilt, sich hier endlich neue Ziele zu setzen und das Geld, das im heimische Bildungssystem vorhanden ist, dorthin zu leiten, wo es tatsächlich ankommt, nämlich in den heimischen Schulzimmern“, so Leitl abschließend. (PWK875/BS)

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