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Leitl repräsentiert als Präsident der Global Chamber Platform mit B20 die Prioritäten der Wirtschaft gegenüber G20-Gipfel

Politische und soziale Stabilität, stabile Finanzmärkte und ein erfolgreicher Klimagipfel als zentrale Herausforderungen der Weltwirtschaft

Auf dem G20-Gipfel der Staats- und Regierungschefs am 15./16. November in Antalya ist die Wirtschaft durch die sogenannte B20 („Business 20“) vertreten – und das erstmals unter Beteiligung der Global Chamber Platform (GCP), deren Präsident Wirtschaftskammer-Chef Christoph Leitl ist. „Als globale Kammernplattform GCP werde ich diese Gelegenheit nutzen, um gemeinsam mit den B20 gegenüber den G20 die aus unserer Sicht wichtigsten wirtschaftspolitischen Maßnahmen aufs Tapet zu bringen, die für eine Stabilisierung und Stärkung der globalen Wirtschaft notwendig sind“, betont Leitl.

Aus Sicht der GCP-Mitglieder sind die drei wichtigsten Prioritäten für die Weltwirtschaft zurzeit politische und soziale Stabilität, finanzielle Stabilität und eine erfolgreiche Einigung beim COP 21-Klimagipfel im Dezember in Paris. „Die GCP-Mitglieder fordern internationale Lösungen, um das Finanzsystem zu stabilisieren, um Vertrauen wiederherzustellen und somit die Weltwirtschaft wieder in Schwung zu bringen“, so Leitl. Zudem werden Freihandelsabkommen – Stichwort TTIP, aber auch andere Abkommen dieser Art - als wirksamstes Instrument zur Förderung der wirtschaftlichen Integration gesehen, um Handelsbarrieren weltweit zu reduzieren und höhere Wachstumsraten zu erzielen. Notwendig sei auch eine bessere Integration von KMU in den globalen Handel durch die Entwicklung konkreter Initiativen auf multilateraler Bühne. „Eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen GCP und B20 kann hier zu schnellen und praktikablen Lösungen beitragen“, so Leitl. Last but not least gehe es um eine deutlich stärkere internationale Zusammenarbeit in der Klimapolitik. „Die Verständigung auf klare Emissionsziele für alle Beteiligten und ein rechtsverbindliches Klimaschutzabkommen sind zentrale Elemente für einen erfolgreichen Abschluss der Klimakonferenz in Paris“, betont GCP-Präsident Leitl.

GCP und B20 wollen enger zusammenarbeiten

Um globale Lösungen für die großen Herausforderungen der Weltwirtschaft zu forcieren und gegenüber den wichtigsten Wirtschaftsnationen mit vereinter Stimme einfordern zu können, wollen GCP und B20 in Zukunft noch enger zusammenarbeiten. Eine diesbezügliche gemeinsame Deklaration für eine verstärkte Zusammenarbeit wird am Rande des G20-Gipfels in Antalya von den Vorsitzenden der GCP und der B20, Christoph Leitl und Rifat Hisarciklioglu, unterzeichnet.

Die GPC, deren Präsident Leitl seit 2006 ist, besteht aus 16 transnationalen und nationalen Kammerverbänden und vertritt in 180 Ländern rund 100 Millionen Unternehmen mit rund 1 Milliarde Beschäftigten. (PWK870/FA)

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