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JW-Rohrmair-Lewis ad GPA-Katzian: Gewerkschaft startet mit Forderungen pünktlich in den Fasching

Gewerkschaftsvorschläge verhindern Arbeitsplätze und Wachstum. Standort braucht Anreize für schnellen Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt und Hebung des Jobpotentials bei Jungunternehmern.

"Wenn man es nicht besser wissen würde, könnte man glauben, Herr Katzian startet mit seinen Gewerkschafts-Forderungen pünktlich in den Fasching. Leider sind diese aber kein Faschingsscherz, sondern politisches Programm“, kommentiert Herbert Rohrmair-Lewis, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft (JW) die Forderungen, die von GPA-Vorsitzenden Wolfgang Katzian präsentiert wurden. Die Erhöhung der Mindestsicherung, die Erhöhung des kollektivvertraglichen Mindestlohns oder die Arbeitszeitverkürzung sind Vorschläge, die nach Ansicht des Jungunternehmervertreters in die völlig falsche Richtung gehen.

„Mit diesen Forderungen greift die Gewerkschaft wieder einmal in die ideologische Mottenkiste. Frei nach dem Motto: Der Staat wird schon alles richten und irgendwer wird es irgendwann schon zahlen. Vielmehr brauchen wir Maßnahmen, die die Eigenverantwortung der Bürger stärken und sie vom Gängelband des Staates befreien. Das bedeutet Anreize schaffen, dass Menschen wieder rasch in den Arbeitsprozess einsteigen und auf eignen Beinen stehen. Der Staat soll die Menschen und ihre Fähigkeiten fördern und sie nicht dauerhaft besachwalten“, fordert Rohrmair-Lewis. Die aktuellen Herausforderungen seien sicher nicht mit zusätzlichen Belastungen der Unternehmer oder immer neuen Schulden zu bewältigen. 

Lohnnebenkosten senken, Jungunternehmerpotential heben

Konkret verweist die Junge Wirtschaft etwa auf das große Beschäftigungspotential von jungen Unternehmen und Start-ups. Dafür braucht es aber entsprechende Voraussetzungen. „Die hohen Lohnnebenkosten sorgen dafür, dass junge Unternehmer es sich nicht leisten können, Mitarbeiter einzustellen und damit Jobs zu schaffen. Die angekündigte Senkung der Bundesregierung ist zwar positiv, kann aber nur ein erster Schritt sein. Die Gewerkschaft sollte sich lieber dafür einsetzen und damit helfen, Arbeitsplätze zu sichern, anstatt mit Forderungen von gestern die schwierige Standortsituation noch weiter zu verschärfen“, so abschließend Rohrmair-Lewis. (PWK864/ES)

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