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Pharmawirtschaft: Grundsatzeinigung auf Verlängerung des Rahmen-Pharmavertrages

Hofinger: „Gesetzliche Zwangsrabatte für Arzneimittel in Österreich verhindert, damit wurden standortschädliche Regelungen abgewendet“

„Mit der aktuellen Grundsatzeinigung zwischen der Pharmawirtschaft und dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger ist der Weg frei für eine Vertragslösung und damit für eine Rückkehr zur Partnerschaftlichkeit zum Wohl der Patienten“, sagt Sylvia Hofinger, Geschäftsführerin des Fachverbandes der Chemischen Industrie in der WKÖ.

„Die Einigung bedeutet einen wichtigen Schritt zur Vermeidung von gesetzlichen Zwangsrabatten für Arzneimittel in Österreich, die extrem negative Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort gehabt und zur Verlagerung von Investitionen geführt hätten“, hebt Hofinger hervor. Dadurch war auch zu befürchten, dass die Versorgung der Patientinnen und Patienten mit innovativen Arzneimitteln nachteilig beeinträchtigt worden wäre. Weiters drohten durch eine derartige Regelung negative Auswirkung im Bereich Forschung, etwa bei der Durchführung von klinischen Studien.

Konkret beinhaltet die Grundsatzeinigung folgende Eckpunkte:

Der bestehende Vertrag wird um drei weitere Jahre verlängert. „Einem hohen Fixbetrag am Anfang der Laufzeit steht positiver Weise ein Abzielen auf das tatsächliche Wachstum in den Folgejahren gegenüber. Dadurch konnte die Forderung der Pharmawirtschaft nach einem dynamischen, faktenbasierten Modell ab 2017 verankert werden“, hält Hofinger fest: „Damit sollte für die Zukunft sichergestellt werden, dass es zu keinen Quersubventionierungen anderer defizitärer Bereiche kommt.“

Besonders wichtig wird jetzt sein, die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Branche im Sinne der Einigung gemeinsam und partnerschaftlich so weiterzuentwickeln, dass eine leistungsfähige Pharmawirtschaft die bestmögliche Versorgung für die Patienten sicherstellen kann. (PWK862/JR)

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