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Gewerbe und Handwerk on Tour: Bundessparte informiert Betriebe über Neuerungen zur Gewerbeordnung

Scheichelbauer-Schuster: „Wesentliche Kommunikationsarbeit um Unsicherheiten zu nehmen“ –Tenor: an dualer Ausbildung nicht rütteln - Reform bei Nebenrechten im Fokus der Diskussionen

„Mit Beginn dieser Woche starten wir eine umfangreiche Informationstour durch die Bundesländer. Der vorgelegte Entwurf zur Reform der Gewerbeordnung hat bei den Betrieben eine Reihe von Fragen aufgeworfen, sodass wir hier Unsicherheiten nehmen wollen und über die am Tisch liegenden Fakten informieren“, betont heute, Dienstag, die Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Renate Scheichelbauer-Schuster. Der Andrang ist groß, sowohl die gestrige Auftaktveranstaltung als auch der Termin heute in Salzburg waren stark besucht. 

Reform der Nebenrechte im Fokus

Insbesondere die Reform der Nebenrechte steht im Fokus, so Reinhard Kainz, Geschäftsführer der Bundessparte. Denn mit der deutlichen Erhöhung der Prozentsätze von bisher 10 auf nunmehr 15 bzw. 30 Prozent eröffnen sich den Gewerbe- und Handwerksbetrieben neue Tätigkeitsfelder. „Das was bisher kritisiert wurde, nämlich dass Konsumenten eine große Anzahl an unterschiedlichen Handwerkern für einen Auftrag benötigen, wird künftig in dieser Form nicht mehr nötig sein“, so Kainz. Zugleich muss aber sichergestellt werden, dass die Ausweitung der Nebenrechte auf 15 bzw. 30% kontrollierbar ist. „Bei jedem Auftrag sollte das Verhältnis von Haupt- und Nebentätigkeiten nachvollzogen werden können“, fordert Scheichelbauer-Schuster.

An dualer Ausbildung wird nicht gerüttelt

Gerade vor dem Hintergrund Auswertung der KMU Forschung Austria, die gestern, Montag, die schwache Ertragslage der Betriebe konstatiert hatte, könnte dieser Liberalisierungsschritt helfen, dass sich Unternehmen gegen die Preiskonkurrenz durch Schwarzarbeit und Pfusch sowie Billigstanbietern behaupten können, so Scheichelbauer-Schuster. „Gleichzeitig wird durch die vorgelegte Reform festgeschrieben, dass an der dualen Ausbildung nicht gerüttelt wird. Denn nur wer qualifiziert ist, der bildet auch aus. Eine Deregulierung würde nur Lohn- und Preisdumping Vorschub leisten. Dies wird auch in den Gesprächen mit den Betrieben deutlich“, betont die Obfrau.(PWK859/US)

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