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Abschluss der Kollektivvertragserhöhung für Nichteisen-Metallindustrie

Differenzierter Lohn- und Gehaltsabschluss

Im Rahmen der jährlichen Kollektivvertragsverhandlungen konnte der Fachverband Nichteisen-Metallindustrie unter der Leitung von Alfred Hintringer, heute in der dritten Verhandlungsrunde mit den Vertretern der Gewerkschaften ProGe und GPA einen Abschluss erzielen. Die diesjährigen Gespräche waren geprägt von dem sehr schwierigen Weltmarktumfeld und dem hohen Kostendruck durch gestiegene Importe. 

Gestaffelte Lohnerhöhung, Karenzanrechnung und Vergütung der Lehrlingsfahrtkosten

Die Gewerkschaft forderte zu Beginn der Verhandlungen drei Prozent Erhöhung für Mindest- und IST-Löhne bzw. -Gehälter. Schließlich einigte sich der Fachverband Nichteisen-Metallindustrie mit den Vertretern der Gewerkschaft auf eine gestaffelte Lohn- und Gehaltserhöhung. Die Löhne und Gehälter der niedrigsten Einkommensgruppe werden um 2,0 Prozent angehoben. Die Erhöhung der weiteren Tarifgruppen erfolgt degressiv. Die oberen Lohn- und Gehaltsgruppen erhalten eine Anpassung um 1,2 Prozent. Im Durchschnitt werden damit die Löhne und Gehälter in der Nichteisenmetallindustrie um ca. 1,60 Prozent rückwirkend ab dem 1.11.2016 erhöht.

Neu vereinbart wurde eine Vergütung der Lehrlingsfahrtkosten zu den Berufsschulinternaten. Die Unternehmen der Nichteisenmetallindustrie werden in Zukunft die Anreisekosten der Lehrlinge übernehmen, wenn diese durch Zuschüsse der Länder nicht abgedeckt werden. Darüber hinaus wurde eine verbesserte Anrechnung der Familienkarenz vereinbart.

„Die Kollektivverhandlungen haben auch dieses Jahr gezeigt, wie wichtig eine solide, auf die Branche fokussierte Sozialpartnerschaft ist. Um erfolgreich zu sein, müssen Gewerkschaft und Unternehmen an einem Strang ziehen“, so Verhandlungsleiter des Fachverbandes Nichteisen-Metall DI Alfred Hintringer. (PWK855/us)

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