th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Österreichische Skiindustrie: Weltweite Marktentwicklung und Vorreiter bei Produktinnovationen 

Warme und kurze Winter machen der heimischen Skiindustrie zu schaffen, dazu kommt noch ein unverändert anspruchsvoller Skimarkt inklusive schwankender konjunktureller Rahmenbedingungen. Trotz dieses Hintergrundes kann sich die Österreichische Skiindustrie im internationalen Wettbewerb behaupten. Mit ihren Produktinnovationen ist sie stets am Puls der Zeit und stellt damit höchste Kompetenz unter Beweis. 

Der Weltmarkt für Alpinskier ist relativ stabil; er liegt bei rd. 3 Mio. Paar Alpin-Ski und bei 3,3 Mio. Paar Skischuhe pro Jahr. Vergleichsweise positiv ist die Entwicklung im nordamerikanischen Markt, insbesondere die Westküste weist eine gute Absatzentwicklung auf. Auch die Türkei ist als potentieller Zukunftsmarkt ein Hoffnungsträger, allerdings aktuell gebremst durch die politische Situation.

Die Verkaufszahlen für Langlaufskier und –schuhe bewegen sich bei jeweils rd. 1,6 Mio. Paaren, Hauptabsatzmärkte sind die skandinavischen Länder und Russland.  

Der speziell für Langlauf wichtige russische Markt hat sich nach wie vor nicht erholt. Das Land steckt weiterhin in einer wirtschaftlichen und politischen Krise mit negativen Auswirkungen auf die Handelsbeziehungen und auf den Kurs des Rubels. Durch den Kaufkraftverlust wird vor Ort mehr billigere Ware produziert. Die russische Regierung fördert gezielt die regionale Produktion und substituiert damit den Import, was die Skiindustrie hart trifft. 

Ski aus Österreich – ein Verkaufsschlager

Die Österreichische Skiindustrie nimmt mit ihren weltweit bekannten Skimarken Atomic, Blizzard, Fischer und Head unbestritten die Rolle einer anerkannten Größe im Wintersportbusiness ein. Dieser Umstand spiegelt sich in der außerordentlich hohen Exportquote von rd. 80% wieder. Die Skiindustrie als Arbeitgeber beschäftigt hierzulande fast 2.000 MitarbeiterInnen. 

Winterolympiade in China sorgt für Aufbruchsstimmung

Ein großes Wachstumspotential sieht die Österreichische Skiindustrie in China, wo aufgrund der Winterolympiade 2022 Aufbruchsstimmung bei den Unternehmen herrscht. Die Zahl an Skigebieten und Skier-Days soll dort stark ansteigen, der Plan der chinesischen Regierung ist es, bis zum Beginn der Olympiade 300 Mio. Menschen mit Schneesport in Verbindung zu bringen. Aktuell sind etwa fünf Mio. aktive Skifahrer auf den Pisten im Land der aufgehenden Sonne unterwegs.

Die Chance ein gigantisches Marktpotential zu nutzen ließ sich die heimische Skiindustrie nicht entgehen und rief bereits im Vorjahr mit Partnerfirmen die Initiative „Network Winter China“ ins Leben. Inzwischen gab es bereits vielversprechende Kooperationsgespräche in Modellregionen. 

Produktinnovationen in Richtung „mehr Convenience“ - Trend

Der Trend unter den Skifahrern geht eindeutig in Richtung „Vergnügen und Komfort“ und das auch mit Leihskiern. Die Skiindustrie als Komplettanbieter kommt diesem Trend nach und bietet dementsprechend Innovationen in jedem Produktsegment an. „Convenience“ heißt die Zauberformel zum Erfolg, die sich wie ein roter Faden im Angebot durchzieht. 

Bei den Skimodellen wird dies deutlich durch die breitere Konstruktionen in Verbindung mit der sogenannten Rocker Technologie (Schaufelbereich ist nach oben gezogen), welche dem Skifahrer auf harter Piste aber auch bei weichen Verhältnissen optimalen Fahrspaß garantieren.

 

Schuh-Innovationen zielen ab auf besseren Trage- und Gehkomfort (durch Leichtigkeit) sowie eine noch bessere Anpassbarkeit an individuelle Gegebenheiten des Trägers. 

Die neuen Bindungen nehmen auch die Walkingsohlen perfekt auf bzw. lassen sich einfach auf diesen neuen Standard adaptieren. Die Montage bzw. Anpassung muss schnell und einfach gehen. Und auch der Verleih muss unkompliziert sein, je nach Wunsch umfasst er nur den Ski oder aber ein Gesamtpaket, abgestimmt auf die Bedürfnisse des Individuums, in hoher Qualität, rasch abgewickelt und ab geht´s ins Vergnügen. 

Nachwuchsförderung - Netzwerk Winter

Kinder und Jugendliche wieder zum Skisport zu bringen ist nach wie vor im Fokus der österreichischen Skiindustrie. Der Zugang zum Skifahren soll so früh wie möglich erfolgen. Skikurse vermitteln ein positives Gemeinschaftserlebnis abseits des Schulalltags und sind der beste Weg, nachhaltig Interesse und Freude an diesem Sport zu wecken. Daher unterstützt die Skiindustrie Aktionen zur Nachwuchsförderung.

Die nationale „Allianz Zukunft Winter“ als Plattform von Wintersportinteressen ist der Österreichischen Skiindustrie ebenfalls ein wichtiges Anliegen. Nur eine funktionierende Zusammenarbeit mit Partnern aus Tourismus und Seilbahnwirtschaft sowie Vertretern der Politik trägt dazu bei, die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Wintersportbranche hervorzuheben. Die Österreichische Skiindustrie engagierte sich in der Allianz schon lange und forciert die konsequente Fortführung dieses erfolgreichen Weges. (PWK844/us)

Das könnte Sie auch interessieren

  • Archiv 2016

Kreativwirtschaftseffekt: Innovative Ideen der Kreativschaffenden treiben Unternehmenserfolg

Wettbewerb der Kreativwirtschaft Austria zeigt auf, wie aus Eins und Eins mehr als Zwei wird, wenn Kreative am Werk sind mehr

  • Archiv 2016

FEEI: Bestbieterprinzip bei öffentlichen Vergaben die bessere Wahl

Nicht nur die Zahl der Qualitätskriterien, sondern auch deren Gewichtung gegenüber dem Preis ist essenziell für echte Bestbietervergaben mehr

  • Archiv 2016

Europäische „Luft-Richtlinie“ ist standortgefährdend und kommt Steuerzahler teuer zu stehen

WKÖ-Schwarzer: Viel zu eng geschnürtes Verpflichtungskorsett der EU-Institutionen nimmt Wirtschaft die Luft – Österreich vom Rat „überfahren“ mehr