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Cable Days 2015: Heute und morgen in Salzburg stattfindender Branchenkongress eröffnet

Künstler-Sozialversicherungsfonds: Fachverband Telekom/Rundfunk sieht Verfassungswidrigkeit - Singer will „Breitband-Milliarde“ ohne Abstriche und zielgenau ausgeschüttet sehen

Mit einer großen Zahl an interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind die Cable Days 2015 heute, Donnerstag, in Salzburg gestartet. Bis morgen (Fr., 6. November 2015) steht der Salzburg Congress ganz im Zeichen des Branchenkongresses für Breitband, Multimedia und Rundfunk. Ausgerichtet und organisiert wird der jährliche Kongress vom Fachverband Telekom/Rundfunk in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) mit Obmann Günther Singer an der Spitze.  

Der Branchensprecher der Telekom- und Rundfunkunternehmen sowie Kabelnetzbetreiber in Österreich sprach sich in seinen Eröffnungsworten gegen eine aktuell bestehende Doppelbesteuerung für Kunden von Kabelnetzbetreibern in Österreich aus: Diese kommt dadurch zustande, dass der Künstler-Sozialversicherungsfonds (KSV-F) einerseits aus Abgaben auf Satelliten-Anlagen sowie auf monatliche Kabelentgelte gespeist wird. Kabelnetzkunden zahlen die Abgabe beim Kauf von TV-Geräten - die mittlerweile alle Tripple-Receiver sind - dann aber ein zweites Mal. Der Fachverband Telekom/Rundfunk ortet darin eine klare Verfassungswidrigkeit und plädiert für die völlige Neuregelung der Vergütungsmodelle für den Künstler-Sozialversicherungsfonds (K-SVF). 

"Breitband-Milliarde" ohne Abstriche

Neben den Themen Entbürokratisierung, Urheberrecht und Vergütungen steht auch das Thema “Breitband-Milliarde”/Breitbandausbau auf der Agenda des für die Funktionsperiode 2015 bis 2020 gewählten Teams des Fachverbandes Telekom/Rundfunk: Es gelte dafür zu sorgen, dass die so genannte “Breitband-Milliarde” vollständig zur Ausschüttung gelangt und dem dafür vorgesehenen Zweck - eben dem Breitbandausbau in Österreich - zufließt, unterstrich Fachverbandsobmann Günther Singer.  

Singer sprach weiters auch die - bei den Cable Days 2014 erzielte - Brancheneinigung bezüglich Verbreitung von analogen Signalen in Kabelnetzen in Österreich an: Der Abschaltzeitpunkt für die analoge Verbreitung im September 2016 nähert sich mit Riesenschritten, die Branche sei gefordert, die User bei dem für manche harten nächsten Technologieschritt bestmöglich zu unterstützen. Die österreichischen Kabelnetze sind aktuell die letzte Plattform, wo analoge Signale ausgespielt werden; mancherorts sei sogar eine Re-Analogosierung notwendig, um die Signale zu den Kunden zu bringen; das sei Verschwendung von Ressourcen. 

Konsumentenschutz-Auflagen schießen am Ziel vorbei

Singer plädierte vehement aber auch für das Zukunftsfit-Werden auf allen Ebenen: So sei es etwa unverständlich, dass ausgerechnet die zunkunftsträchtigsten Branchen gezwungen seien, statt digitalen Rechnungen Papierrechnungen auszustellen. Am Ziel vorbei gehen aus seiner Sicht aber auch etliche Auflagen aus dem Konsumentenschutz: Kunden und Interessenten würden unter dem Mantel des Konsumentenschutzes oft geradezu mit Informationen "zugemüllt", was sie missträuisch mache und auf den Gedanken bringe: "Da muss doch irgendetwas nicht stimmen." Telekomunternehmen wie Kabelnetzbetreiber sehen sich dadurch vielmals in ihrer Geschäftsausübung eingeschränkt, so der Branchensprecher bei den Cable Days 2015. (PWK844/JR)

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