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Aktuelle Erhebung bestätigt: Private Regionalbahnen punkten auf allen Linien

FV-Obmann Scheiber: Österreichs Position als Bahnland Nr. 1 in der EU gestärkt 

Die nach einem objektiven Kriterien-Katalog durchgeführte Auswertung der Schieneninfrastruktur Dienstleistungs GmbH (SCHIG) bei den österreichischen privaten Regionalbahnen liefert ein überzeugendes Ergebnis. Der Erfüllungsgrad der überprüften Kriterien liegt bei allen wichtigen Parametern wie Pünktlichkeit und Sauberkeit  bei nahezu 100%. 

Die Auswertung anhand von objektiven Checklisten brachte ein überaus erfreuliches Ergebnis.

Die elf untersuchten privaten Regionalbahnen überzeugten dabei mit  

  • Pünktlichkeit – durchschnittlich 98%

  • Sauberkeit – durchschnittlich 96%

  • Schadensfreiheit – durchschnittlich 98%

  • Fahrgastinformation – durchschnittlich 95%

  • Beschwerdemanagement – durchschnittlich 98%

„Die aktuelle objektive Erhebung der SCHIG bestätigt einmal mehr die ausgezeichnete Performance der österreichischen privaten Regionalbahnen“, so Thomas Scheiber, Obmann des Fachverbandes Schienenbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich. „Die ausgewerteten Daten sind gleichzeitig ein Beleg dafür, dass die Regionalbahnen als kundenfreundliche und verlässliche Dienstleister wahrgenommen werden und dass sie ihr Leistungsangebot optimal auf die Bedürfnisse der Reisenden ausrichten“, so Scheiber.  

Private Regionalbahnen schaffen Wertschöpfung vor Ort

Die privaten Regionalbahnen gewinnen sowohl im Güter-, als auch im Personenverkehr zunehmend an Bedeutung. Im Güterverkehr nehmen sie eine unverzichtbare Sammel- und Verteilerfunktion wahr. Im Personenverkehr fungieren sie als Zubringer zu den Hochleistungsstrecken und sind damit das Rückgrat der österreichischen Bahn-Infrastruktur.

Scheiber hebt dabei die regionale Wirtschaftsleistung hervor: „Von 400 Mio. Euro Wertschöpfung, welche durch die Investitionen in die heimischen Regionalbahnen von 2004 bis 2013 geschaffen wurden, bleiben 90% in Österreich – ja sogar im jeweiligen Bundesland der einzelnen Bahnen. Das bedeutet, dass jeder in die Regionalbahn-Infrastruktur investierte Euro wiederum fast einen weiteren Euro an Wertschöpfung in Österreich erbringt.“

Steigende Fahrgastzahlen 

Der Bedeutungszuwachs der privaten Regionalbahnen spiegelt sich auch in den aktuellen Fahrgast-Statistiken wider: Im Berichtsjahr 2013 beförderten 14 private regionale Eisenbahnunternehmen insgesamt 40 Millionen Reisende – ein deutlicher Zuwachs gegenüber 2012 und eine Steigerung des Marktanteils der privaten Regionalbahnen von 13,9 auf 15,4 Prozent. 

„Wie die Daten zeigen, haben die privaten Regionalbahn-Betreiber also ganz offensichtlich ihre Hausaufgaben gemacht. Jetzt ist die Politik am Zug. Wir fordern, dass die notwendigen Mittel für die dringend erforderlichen Investitionen der privaten Regionalbahn-Infrastrukturen sichergestellt und dem tatsächlichen Bedarf entsprechend erhöht werden“, so der Fachverbands-Obmann.

Für die Zukunft sieht Scheiber großen Handlungsbedarf: „Die Regionalbahnen müssen überall dort optimiert werden – d.h. Verlängerung, Neubau oder Modernisierung -, wo Busleistungen an ihre Grenzen kommen. Vielfach wachsen Ballungsgebiete über ihre Grenzen hinaus, der Zuzug in die Städte geht auf Kosten der Regionen – hier brauchen wir nachhaltige Lösungen für attraktive Verkehrsverbindungen auf der Schiene zwischen diesen Ballungszentren und den betroffenen Regionen. Diese Lösungen schaffen wir nur mit einer optimalen Unterstützung durch die politischen Entscheidungsträger und einer zielgerichteten Verteilung der Mittel.“ 

Über die privaten Regionalbahnen

Private Regionalbahnen sind laut Eisenbahngesetz alle in Österreich zugelassenen Eisenbahnverkehrsunternehmen außerhalb des ÖBB-Konzerns. Die Definition erfolgt ungeachtet der tatsächlichen Eigentumsverhältnisse.

Insgesamt beförderten im Jahr 2014

  • 14 private regionale Eisenbahnunternehmen

  • auf 862 km Streckennetz

  • 43,9 Millionen Fahrgäste.

 

Das sind fast 5% mehr Fahrgäste als noch im Jahr 2013 und damit eine Steigerung des Marktanteils der privaten Regionalbahnen von 13,9 Prozent im Jahr 2012 auf 15,4 Prozent im Jahr 2014.

Über den Fachverband der Schienenbahnen

Der Fachverband Schienenbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich ist die österreichweite Interessensvertretung für alle Eisenbahnen und städtischen Nahverkehrsunternehmen. Derzeit umfasst der Fachverband 105 Mitglieder und vertritt diese auch auf EU-Ebene. Neben der Initiierung, und Begutachtung von Gesetzen, fungiert der Fachverband auch als bewährter Sozialpartner und verhandelt für seine Mitgliedsunternehmen branchenweit die Kollektivverträge im Eisenbahnbereich. (PWK842/PM)

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