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KV-Verhandlungsrunde für den Sektor der Nichteisen-Metallindustrie abgeschlossen

Durch zielorientierte Zusammenarbeit wurden in wirtschaftlich schwierigen Zeiten flexible Arbeitszeitmodelle vereinbart

Heute, Montag, wurden im Rahmen der Kollektivvertragsverhandlungen 2015 die zweiten und abschließenden Verhandlungen der Gewerkschaften mit dem Fachverband Nichteisen-Metallindustrie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) geführt. Der gegenseitige Austausch war von guter und ergebnisorientierter Atmosphäre geprägt, wobei speziell auf die wirtschaftlichen Anforderungen der NE-Metallindustrie eingegangen wurde. 

Lohnerhöhung, Freizeitoption und Arbeitszeitflexibilisierung 

Beim diesjährigen Kollektivvertrag wurde eine Vereinbarung von 1, 5 Prozent Lohn- und Gehaltserhöhung ab 1. November für Mindest- und Grundgehälter und -Löhne, IST-Löhne und -Gehälter, Lehrlingsentschädigungen sowie Zulagen und Aufwandentschädigungen getroffen.

Auf Basis einer Betriebsvereinbarung kann anstatt der Lohn- und Gehaltserhöhung auch zusätzlich Freizeit gewährt werden. Erstmals wird die Möglichkeit der Freizeitoption auf Betriebsebene für die NE-Metallindustrie möglich. Die zusätzliche arbeitsfreie Zeit im Rahmen der Freizeitoption beträgt 2 Stunden 15 Minuten oder 3,5 Arbeitstage pro Jahr. 

Gelungene Verhandlungen 

In den Verhandlungen einigte man sich zudem auf ein Modell zur Flexibilisierung der Arbeitszeit. „Eine derartige Neuerung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zeugt von gelungener Sozialpartnerschaft, die auch flexibel genug ist um die Auslastungsschwankungen der NE-Metallbranche etwas auszugleichen“, so der Verhandlungsleiter und Obmann des Fachverbandes NE-Metallindustrie und Geschäftsführer der Buntmetall Amstetten GmbH, Alfred Hintringer. 

Das Arbeitszeitkonto dient dazu, jährlich angesammelte Minus- und Mehrstunden anzurechnen. Auf dem Arbeitszeitkonto können bis zu 167 Stunden angesammelt werden. Am Jahresende können maximal 40 Stunden in das Folgejahr mitgenommen werden. Die übrigen Stunden können sich die Mitarbeiter mit Zuschlägen auszahlen lassen oder in Form von Zeitausgleich konsumieren. Die KV-Partner erklärten für die Mitarbeiter der NE-Metallindustrie den Vormittag des 31.Dezember arbeitsfrei.  (PWK834/us)

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