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Wildunfall: Wann zahlt die Versicherung?

Und plötzlich steht da ein Reh …

Im Herbst heißt es vor allem für Autofahrer, besondere Vorsicht walten zu lassen, ist er doch die Jahreszeit mit den meisten Wildunfällen. Die Dämmerung bricht früh ein, nämlich wenn viele auf dem Heimweg sind, und lockt Hirsch und Co. aus ihren Verstecken hervor. Wenn dann plötzlich ein Reh mitten auf der Straße steht, kann nur achtsames Fahrverhalten eine Kollision vermeiden. 

Wildunfälle sind gar nicht selten. Jährlich werden mehr als 350 Personen bei Verkehrsunfällen mit Wildtieren verletzt, hauptsächlich verunglücken aber die Tiere:

Rund 80.000 Rehe, Hasen und andere Waldbewohner verenden auf der Straße. Besonders gefährlich sind Straßen, die an Feldern und Wäldern vorbei führen. Autofahrer sollen daher besonders aufmerksam und mit reduzierter Geschwindigkeit fahren. Wenn ein Tier auf die Straße springt, heißt es: Ruhe bewahren, bremsen, abblenden und hupen. 

„Viele unterschätzen die Gefahr eines Wildunfalls und schenken den Warnschildern kaum Beachtung. Wenn dann ein Stück Wild wie aus dem Nichts auftaucht, hängt das Ausmaß der Kollision vor allem von der Geschwindigkeit des Fahrzeugs und dem Gewicht des Tieres ab. Das vervielfacht sich nämlich, sodass etwa das Aufprallgewicht eines Rehbocks etwa eine Tonne beträgt“, warnt Christoph Berghammer, Obmann-Stellvertreter und gleichzeitig privater Jäger. 

Wenn doch ein Unfall passiert 

Kommt es trotz aller Vorsicht zu einem Zusammenprall, halten Sie unbedingt am Straßenrand, ziehen Sie die Warnweste an und sichern Sie die Unfallstelle mit Warnblinkanlage und Pannendreieck ab. Keinesfalls dürfen Sie das Tier mitnehmen, Sie müssen aber bei Wildunfällen in jedem Fall die Polizei verständigen. Wer das angefahrene Tier einfach zurück lässt – auch wenn es weiter läuft – macht sich wegen Fahrerflucht strafbar. Zudem ist die polizeiliche Meldebestätigung für die Kaskoversicherung notwendig. 

Ist durch den Unfall ein Schaden entstanden, muss eine Meldung bei der Versicherung durchgeführt werden. Eine Kaskoversicherung ersetzt den Schaden am eigenen Fahrzeug. Hat man nur die gesetzliche Haftpflichtversicherung, muss der Fahrer für den gesamten Schaden selbst aufkommen. Dennoch gibt es von Versicherung zu Versicherung Unterschiede, vor allem bei der Frage, welche Wildtiere in den Unfall verwickelt waren. So decken viele Versicherungen nur Schäden durch sogenanntes Haarwild ab – darunter fallen Rehe, Hasen, Füchse und Wildschweine – andere wiederum beziehen auch Federwild (z.B. Fasane) und Haustiere (neben Hunden und Katzen auch Kühe und Pferde) mit ein. 

Die passende Versicherung schützt im Ernstfall

Mit der Hilfe eines unabhängigen Versicherungsmaklers finden Sie schnell die für Sie passende Versicherung. Er hilft nicht nur bei der Wahl des Angebots, sondern verschafft auch Überblick über die verschiedenen Versicherungstypen.

Die Checkliste für einen Wildunfall dient als Orientierung im Ernstfall: 

  • Am Straßenrand anhalten, Warnweste anziehen, Unfallstelle absichern

  • Sollte jemand verletzt sein, unbedingt Erste Hilfe leisten

  • Das verletzte Tier nicht mitnehmen

  • Die Polizei über den Unfall verständigen, auch wenn das Tier wegläuft

  • Den am Fahrzeug entstandenen Schaden der Versicherung melden

 

Was sind die Vorteile eines Versicherungsmaklers? Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Versicherungen sowie die Maklersuche finden Sie auf www.versicherungswissen.at. (PWK831/JR)

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